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Wolbrechtshäuser Jungstörche fliegen bald gen Süden

Erste Flugübungen Wolbrechtshäuser Jungstörche fliegen bald gen Süden

Die drei Jungstörche in Wolbrechtshausen gedeihen prächtig. Fleißig üben sie Flugbewegungen für ihre erste große Reise. Bei einer Spannweite von bis zu 2,20 Meter sei das im Nest nicht so einfach, erklärt Wolbrechtshausens Bürgermeister Werner Thiele (CDU).

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Quelle: Lawrenz

Wolbrechtshausen. Eng werde es dort, wenn alle drei, wie so oft, wieder gemeinsam trainieren wollten.

 

Auf den weiten Weg in die Winterquartiere starteten Weißstörche Mitte September, und das nicht im Familienverbund, sagt Thiele. Untersuchungen von beringten Störchen mit Sender hätten ergeben, dass die Jungen meist vor ihren Eltern aufbrächen. Die gönnten sich stattdessen noch fast zwei Wochen Ruhe, um sich von der Aufzucht zu erholen.

 

Dennoch seien ihre „Kleinen“ auf der ersten Reise nicht auf sich allein gestellt. Schnell bildeten sich Flieger-Trupps mit ein- bis zweijährigen Störchen. Und die haben ja schon Zugerfahrung. Mit der Rückkehr der Störche nach Wolbrechtshausen sei allerdings nicht zu rechnen, berichtet Thiele. Gute Lebensbedingungen erhöhten aber die Chance auf eine Rückkehr in die Umgebung.

 

Thiele erwartet nicht, dass die Störche ins Espoldetal zurückkehren. Viele Feuchtwiesen seien dort trockengelegt worden, Weiden zu Ackerland umgebrochen. Nur durch Renaturierung mit einem Feuchtwiesen- und Biotopprogramm könne das Nahrungsangebot für Störche verbessert werden. Erst dann sei es richtig, eine zweite Nisthilfe aufzustellen, findet der storchenbegeisterte Ortsbürgermeister.

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