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„Women in Exile“ auf der Siekhöhe

Göttingen: Exilfrauen gegen Sammelunterkünfte „Women in Exile“ auf der Siekhöhe

Die Berliner Flüchtlingsorganisation „Women in Exile“ hat am Sonnabendnachmittag die Flüchtlingsunterkunft auf der Siekhöhe besucht. Der Zusammenschluss von Asylbewerberinnen kritisiert, dass Flüchtlinge, vor allem Frauen, in Massenunterkünften nicht menschenwürdig leben können. 

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Die "Women in Exile" protestieren vor der Flüchtlingsunterkunft Siekhöhe

Quelle: Heinzel

Grone. „Women in Exile“ unternimmt mit einigen deutschen Unterstützern derzeit eine Bustour durch das gesamte Bundesgebiet, um Sammelunterkünfte zu besuchen. Die Menschen seien ihrer Autonomie beraubt, könnten nicht selbst kochen und seien isoliert, sagte Farideh von „Women in Exile“. Und: „Diese Halle sieht aus wie ein Knast“, sagte Sara von „Women in Exile“. Ein Bewohner bestätigte, dass sie abseits der Stadt praktisch keinen Kontakt zu anderen Menschen außer dem Sicherheitspersonal hätten

Ein Zutritt zu der Unterkunft am Anna-Vandenhoeck-Ring wurde den Besucherinnen allerdings vom Sicherheitspersonal und der Polizei untersagt. Vor der Zufahrt konnten die Frauen jedoch mit Bewohnern sprechen. In der Halle sind derzeit um die 130 Menschen untergebracht.

Am Sonntag setzt „Women in Exile“ ihre Busreise zu Sammelunterkünften in ganz Deutschland fort. Ziel ist Witzenhausen.

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