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Xlab-Stiftung kauft Weender Schützenhaus Glück im Unglück

Kommentar

Glück im Unglück

Aus Insolvenzmasse verkauft: Schützenhaus des zahlungsunfähigen SV Weende soll zum Schüler-Gästehaus des Uni-Experimentierlabors werden.

© Hinzmann

Für das Schützenwesen ist es eine traurige Entwicklung. Die älteste Bürgertradition, der aus der Stadtverteidigung hervorgegangene Schießsport, zählt nicht mehr viel.

Die Vereine veralten, Nachwuchs findet sich nicht, Eigentum kann nicht unterhalten werden. Wie es dem SV Weende nach 127 Jahren erging, diesen Weg wird noch mancher Schützenverein nehmen.

Am Ende überleben nur große Vereine mit zentralen Schießständen.

Für das Xlab, die Universität und ganz Göttingen kann das Unglück der Weender Schützen ein Glücksfall werden, wenn sich die Politik entschließt, die Pläne eines Gästehauses zu unterstützen.

Schon heute haben bis zu 28 Prozent der in Göttingen startenden Erstsemester in den Naturwissenschaften einst als Schüler im Xlab gelernt. Das Experimentierlabor hat sich als Generator für den wissenschaftlichen Nachwuchs entwickelt.

Ihn in Göttingen angemessen zu beherbergen, muss unterstützt werden. Das Schützengelände bietet die Chance dafür.

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Die Marine in Göttingen sitzt auf dem Trockenen – genauer, sie steht auf der Straße. Seit Mittwoch haben die Marinekameradschaft und ihr Shantychor kein Zuhause mehr. Sie müssen das Schützenhaus Weende räumen, das aus der Insolvenzmasse des Weender Schützenvereins an die Xlab-Stiftung verkauft worden ist.

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