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Zahl Zuweisungen deutlich gestiegen

Flüchtlinge im Landkreis Zahl Zuweisungen deutlich gestiegen

In den Städten und Gemeinden des Landkreises Göttingen leben zum Jahresende etwa 400 Flüchtlinge. Dazu kommen noch etwa 2500 Geflüchtete, die in Erstaufnahmelagern untergebracht sind.

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Quelle: DPA

Göttingen. . Den aktuellen Zahlen der Kreisverwaltung zufolge beherbergt Duderstadt mit 109 Menschen die meisten Flüchtlinge. Es folgen Münden (98 Geflüchtete), Gleichen (35), Gieboldehausen (31), Adelebsen (30), Rosdorf (23), Friedland (22), Dransfeld (22), Staufenberg (13), Bovenden (10) und Radolfshausen (7). Hierbei handelt es sich um registrierte Flüchtlinge, die Unterstützung nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erhalten.

Im Vergleich zu den Zahlen Mitte Oktober bedeutet das einen erheblichen Anstieg der Zuweisungszahlen. So hat sich die diese Zahl in Duderstadt verdoppelt, in Münden fast verdreifacht. Dransfeld, Friedland, Gieboldehausen und Rosdorf müssen drei- bis viermal so viele Flüchtlinge unterbringen wie vor zwei Monaten. Praktisch unverändert blieben die Zahlen in Adelebsen und Bovenden. Der Gemeinde Staufenberg war vor zwei Monaten noch gar keine Flüchtlinge zugewiesen worden.

Zu den registrierten und auf die Gemeinden verteilten Geflüchteten kommen noch die Flüchtlinge in den Erstaufnahmelagern der Region. Mit 1500 leben die meisten von ihnen leben im Lager Friedland. Weitere 1000 Geflüchtete leben derzeit in den Außenstellen Anne-Frank-Schule in Rosdorf, Albert-Schweitzer-Schule in Adelebsen und Rosenthaler Hof in Duderstadt

Die knapp 300 Flüchtlinge, die in der Polizeiakademie Hann. Münden untergebracht waren, sind mittlerweile zu anderen Unterkünfte nach Rosdorf und Hahnenklee gebracht worden.

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