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Zahl der Arbeitslosen steigt in Göttingen

16 291 Menschen in Südniedersachsen ohne Job Zahl der Arbeitslosen steigt in Göttingen

Um mehr als elf Prozent ist die Zahl der Arbeitslosen in Südniedersachsen gegenüber Dezember 2014 gestiegen. „Das hat saisonale Gründe“, sagt Klaus-Dieter Gläser, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Göttingen.  16 291 Menschen hatten im Januar keinen Job. Die Arbeitslosenquote lag bei 6,9 Prozent (6,2 im Vormonat).

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Quelle: GT

Göttingen. Dennoch ist Gläser optimistisch: „Der Anstieg der Arbeitslosenzahlen im Januar ist im Vergleich der vergangenen sieben Jahre leicht unterdurchschnittlich.“ Während des gesamten Jahres 2014 lag zudem die Zahl der Arbeitslosen unter dem Wert des jeweiligen Vorjahresmonats. Das scheint sich in diesem Jahr fortzusetzen. Im Januar 2014 waren fast 879 Menschen mehr in der Arbeitslosenstatistik aufgeführt als im ersten Monat des Jahres 2015.

Auf dem Stellenmarkt verlief die Entwicklung positiv: Im Januar meldeten Wirtschaft und Verwaltung 875 Arbeitsangebote, 174 oder fast 25 Prozent mehr als im Vergleichsmonat 2014. Die Zahl der offenen Stellen bezifferte die Agentur für Arbeit mit 2532. Mehr als ein Drittel der gemeldeten Jobangebote konnten nicht binnen Vierteljahresfrist besetzt werden – aus Sicht der südniedersächsischen Arbeitsvermittler Anzeichen eines Fachkräfte- und Expertenmangels.

Mit einer Arbeitslosenquote von 6,9 Prozent liegt Südniedersachsen knapp unter dem Bund (7 Prozent Arbeitslosenquote) und über dem niedersächsischen Durchschnitt (6,7). In allen drei Landkreisen des Agenturbezirks – Göttingen, Northeim und Osterode – stiegen die Arbeitslosenzahlen gegenüber Dezember 2014 an. 8407 Menschen (6,5) waren im Landkreis Göttingen ohne Job, 902 mehr als im Vormonat. Arbeitslos waren auch 2668 Frauen und Männer (7,3 Prozent) im Landkreis Osterode und 5216 im Landkreis Northeim (7,4 Prozent).

Im Vergleich der Geschäftsstellen standen fast alle Standorte besser da als im Januar des Vorjahres. An der Spitze lag Duderstadt mit 5,5, gefolgt von Hann. Münden mit 5,8 und Northeim mit 6,8 Prozent. Im Bereich der Geschäftsstelle Göttingen betrug die Quote 6,9, Osterode 7,3, Uslar 8,2 und Einbeck 8,3 Prozent. Uslar ist die Ausnahme vom Prinzip: Hier waren im Vergleichsmonat 2014 nur sieben Prozent der Menschen arbeitslos gemeldet – weniger als in diesem Jahr.

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