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Zeit für einen Göttinger Feiertag

Kolumne Zeit für einen Göttinger Feiertag

Die Weihnachtsgeschichte nimmt kein gutes Ende. Schlimmer als viele Splatterfilme. Den Wätzold gruselt's ja auch schon mächtig. Wie wäre es, wenn wir, quasi als optimistisches Gegengewicht, einen fröhlichen Göttinger Extra-Feiertag einführten?

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Christoph Oppermann

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Nein. Keinen Gedenktag für den unbekannten Schrebergärtner, den erfolglosen Badezimmerarchitekten oder Tag des Holzfällers. Etwas Nettes. Den Tag des Göttinger Elches. Den feiern wir künftig jeden Montag nach einer Elchpreisverleihung. Die Kinder bekommen schulfrei und dürfen sich astreine Ausstellungen im Alten Rathaus ansehen oder Preisträger-Gedichte am Gänseliesel vortragen, und jedes Jahr steht logischerweise ein anderer Künstler im Mittelpunkt.

Welch großartiger Ansatz zur Volksbildung. Fangen wir doch gleich an. Knapp zwei Dutzend Preisträger müssen noch nachgefeiert werden, und für mich steht heute mein Idol Ernst Kahl im Mittelpunkt. In einer Endlosschleife lasse ich seinen Pudelsong ablaufen (wenn Sie tüchtig draufdrücken, funktioniert der Link vielleicht auch in der Printversion: http://youtu.be/HZC7HqMGWRE), und das Gedicht des Tages ist kurz und gut zu merken:

Ein Herz aus Gold

Und Muskeln aus Stahl

Ihr habt einen Freund

Das ist Ernst Kahl.

Morgen feiern und ehren wir dann Max Goldt. Das können Sie dann Montag im Tageblatt nachlesen. Oder online schon Sonntag. Wie gesagt: Tüchtig klicken!

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