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Zeitzeugenberichte über Zwangsarbeit in der NS-Zeit

Ausstellung wieder in Göttingen Zeitzeugenberichte über Zwangsarbeit in der NS-Zeit

Die Ausstellung „Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit. Südniedersachsen 1939-1945“ ist demnächst zum zweiten Mal in Göttingen zu sehen.

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Erzählt ihre Geschichte: Bronislawa Burek.

Quelle: CH

Die Schau, die Anfang des Jahres in der Göttinger Lokhalle und danach in Hann. Münden zu sehen war, wird ab dem 17. August in den Berufsbildenden Schulen II in der Godehardstraße gezeigt. Dazu gibt es ein Begleitprogramm mit Theater, Stadtrundgängen und Zeitzeugengesprächen. Außerdem haben die Schüler der BBS II Führungen für Schulklassen vorbereitet.
Die Ausstellung wurde von den Geschichtswerkstätten Duderstadt und Göttingen in Kooperation mit internationalen Projektpartnern erstellt. Im Mittelpunkt stehen die Biografien ehemaliger Zwangsarbeiter.

Die Ausstellung wird am Montag, 16. August, um 18.30 Uhr in der BBS II, Godehardstraße 11, eröffnet. Die Ausstellung ist vom 17. August bis 9. September zu sehen: montags, mittwochs und donnerstags von 8 bis 16, dienstags und freitags von 8 bis 14 Uhr, Sonnabend, 21. August und 4. September, von 8 bis 12 Uhr. Für Schulklassen und größere Gruppen ist eine Anmeldung unter 05 51 / 4 96 17 77 erforderlich.

Im Rahmen des Begleitprogramms ist am Donnerstag, 19. August, um 19 Uhr in der Mediothek des BBS II das Stück „Die Besserung“ der Theatergruppe „Stille Hunde“ zu sehen. Am Dienstag, 24. August, findet um 19 Uhr im Holbornschen Haus, Rote Straße 14, ein Zeitzeugengespräch mit der ehemaligen Zwangsarbeiterin Bronislawa Burek aus Polen statt. Die 1925 geborene Burek erzählt die Geschichte ihrer Zwangsarbeit in der Zuckerfabrik Obernjesa und auf Bauernhöfen sowie in einer Bäckerei in Ebergötzen. Ein weiteres Zeitzeugengespräch mit dem ehemaligen Zwangsarbeiter Cees Louwerse aus den Niederlanden findet am Donnerstag, 2. September, ebenfalls um 19 Uhr im Holbornschen Haus, Rote Straße 34, statt. Der 1923 geborene Cees Louwerse erzählt die Geschichte seiner Zwangsarbeit in Göttingen und berichtet, wie er die Bombenangriffe von 1945 auf dem Göttinger Schützenplatz mit dem dortigen „Ostarbeiterlager“ überlebte.

Am Sonnabend, 28. August, wird um 14 Uhr ein Stadtrundgang zum Thema „Von der Konditorei zur Messtechnik: NS-Zwangsarbeit in Göttingen“ angeboten. Start ist um 14 Uhr am Gänseliesel. Ein Stadtteilrundgang zum Thema „Medizin und NS-Zwangsarbeit im alten Universitätsklinikum Göttingen“ beginnt am Sonnabend, 4. September, um 14 Uhr an der Schranke an der Ecke Goßlerstraße / Käthe-Hamburger-Weg.

Eine szenische Lesung der „Stillen Hunde“ zu den Bücherverbrennungen von 1933 beschließt am Donnerstag, 9. September, das Begleitprogramm. Beginn ist um 19 Uhr in der Mediothek der BBS II.

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