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Zeugnisferien in Friedland: Grundschüler treiben gemeinsam Sport

Zeugnisferien in Friedland: Grundschüler treiben gemeinsam Sport

Es sind Ferien, nur zwei Tage Zeugnisferien, aber für viele Familien bei geschlossener Schule ein Problem: Was tun am Montag und Dienstag mit den Kleinen? Gut 50 Kinder aus sechs Gemeinden des Landkreises haben sich diese Frage so beantwortet: Sport und Spiel mit professionellen Jugendbetreuern.

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Ferienspaß auf der Slackline: Rüdiger Grunewald (l.) spielt sportlich mit mehr als 50 Kindern.

Quelle: Vetter

Groß Schneen. Zwei Tage lang ist die Sporthalle der Carl-Friedrich-Gauß-Schule in Groß Schneen Treffpunkt für Sechs- bis 15-Jährige. Hier wird Seil gesprungen  - Ropeskipping heißt das heute -, balanciert (Slackline), es wird Hockey gespielt und wie James Bond über Hindernisse gehüpft. Das alles mit sechs erwachsenen Betreuern und Jugendlichen, die gerade ihre Jugendleiterlizenz (Juleika) erworben haben.

„Das gemeinsam zu machen, macht die Sache verlässlich“, sagt Friedlands Jugendleiter Rüdiger Grunewald. Diesmal hat sein Kinder- und Jugendbüro das Angebot organisiert. Als nächste sind die Kollegen aus Bovenden an der Reihe, danach die aus der Gemeinde Staufenberg. Reihum soll die Aktion in alle sechs Gemeinden führen. Denn auch Kinder aus Adelebsen, Hann. Münden und Rosdorf machten noch mit.

Aus Gleichen kommt Niklas Maris, einer der jungen Männer, die den Juleika-Abschluss gerade gemacht haben. Er staunt, was die Grundschüler alles zustande bringen. Was der 16-jährige Frederik Grunewald, ebenfalls ein Juleika-Absolvent, da zusammen mit seinem Vater aufgebaut hat, ist aber auch eine Herausforderung: Allein der Slackline-Parcours ist mindestens 25 Meter lang und führt über Kletternetze und Kästen als Hindernisse. Das kleine Hockeyfeld betreuen die Staufenberger. Die hatten am Morgen angenehme Probleme: Statt der angemeldeten 16 Kinder standen 30 da. Schnell musste eine weitere Fahrgelegenheit organisiert werden – ein Taxifahrer half zum Sonderpreis.Und weil es in Groß Schneen nahe der Sporthalle das Mehrgenerationenhaus mit Mittagessen gibt, durfte der gemeinsame Spielspaß bis in den Nachmittag hineinreichen.

Foto: Vetter

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