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Zu Besuch im Kleingarten

Tag der offenen Gartenpforte Zu Besuch im Kleingarten

Bei einem Tag der offenen Gartenpforte konnten Besucher am Sonntagnachmittag mit Gärtnern des Kleingartenvereins „An der langen Bünde“ ins Gespräch kommen. 29 der 176 Gartenpforten standen dabei offen.

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Quelle: Heller

Geismar. Zwischen reifen Erdbeeren und bunt blühenden Blumen kommt Christel Zelmer ins Schwärmen: „Das ist hier meine kleine Oase. Hier kann ich alles um mich vergessen.“ Seit sechs Jahren hat sie eine Fläche an der langen Bünde gepachtet und genießt das Miteinander der Kleingärtner. Immer wieder kommen an diesem Sonntag Besucher in ihren Garten und fragen sie zu ihrer Arbeit in der Erde.

Auch Sabine Süberkrüpp gibt in ihrer Parzelle Auskunft über ihre Pflanzen. „Die Leute holen sich Anregungen für ihren eigenen Garten,“ sagt die erste Vorsitzende des Kleingartenvereins. Noch vor fünf Jahren hätte sie sich nicht vorstellen können, Schrebergärtnerin zu werden. Mittlerweile arbeitet sie fast 60 Stunden im Monat in ihrem Garten.

Bei einem Kleingarten muss auf mindestens einem Drittel der Fläche Obst oder Gemüse angebaut werden. Auf Wartelisten sammeln sich die Interessierten für eine Fläche. Wenn eine frei wird, zahlen neue Pächter eine jährliche Pacht und eine einmalige Ablösesumme an den vorigen Pächter.

Frank Schaub ist an der langen Bünde für die Verpachtung zuständig. Er erklärt, dass die Wartelisten lang seien. Wer allerdings flexibel in seinen Erwartungen an eine Fläche sei, bekomme diese auch innerhalb eines halben Jahres.

Weitere Informationen im Internet.

Von Mathis Richtmann

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