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Zu Fronleichnam rechnet Südniedersachsen mit vielen Besuchern

Hessen und Thüringer in Kauflaune Zu Fronleichnam rechnet Südniedersachsen mit vielen Besuchern

Am Donnerstag, 4. Juni, ist Fronleichnam und damit in Hessen, Teilen Thüringens und Nordrhein-Westfalen Feiertag. Städte in der Region Südniedersachsen bereiten sich auf einen Ansturm von einkaufswilligen Besuchern aus den Feiertags-Bundesländern vor.

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Lange Schlange am Parkhaus: Viele Ausflügler sorgen für eine volle Stadt.

Quelle: Vetter

Göttingen/Hann. Münden/Duderstadt. Wie in den vergangenen Jahren ist auch am Fronleichnam 2015 in Göttingen damit zu rechnen, dass sich auf Straßen, vor Einkaufszentren und in Parkhäusern Fahrzeuge mit nordhessischen und thüringischen Autokennzeichen drängen. In den vergangenen Jahren waren beispielsweise die Zufahrten zum Kaufpark blockiert, weil es keine Parkplätze mehr gab. Am Abend ist mit Rückreisestau auf der Kasseler Landstraße stadtauswärts zu rechnen.

 
Allerdings: Die Stadtwerke rechnen nicht mit besonderen Problemen in ihren Parkhäusern. Man sei auf den Ansturm aus Nordhessen und Thüringen „gut vorbereitet“, erklärt Stadtwerke-Sprecherin Claudia Weitemeyer. Besondere Vorkehrungen seien nicht geplant.

 
In Hann. Münden ist nach dem Erfolg im vergangenen Jahr für den Donnerstag wieder ein „Feiertags-Shopping“ geplant. Verantwortlich dafür ist eine Arbeitsgruppe aus Händlern und Gastronomen, geleitet von der städtischen Wirtschaftsförderungs- und Stadtmarketinggesellschaft (WWS). Sie setzen auch auf Besucher aus Nordrhein-Westfalen.

 
Neben mehr als 100 geöffneten Fachgeschäften werden den Besuchern Überraschungen und Sonderaktionen für Groß und Klein geboten, versprechen die Organisatoren. In Anlehnung an das historische Stapelrecht der Stadt Münden werden diesmal viele Waren auf hölzernen Weinkisten und weit sichtbar unter gelben Sonnenschirmen gestapelt vor den Geschäften dargeboten. In Göttingen ist in den Seitenstraßen der Fußgängerzone zum Fronleichnam ein Besenmarkt geplant, teilt der Verein Pro City mit.

 
Einen Ansturm von Touristen aus Hessen und Thüringen in Duderstadt erwartet Hubertus Werner, Vorstandschef bei Treffpunkt Stadtmarketing Duderstadt, hingegen nicht. In früheren Jahren habe an Fronleichnam eher Flaute in der Duderstädter Innenstadt geherrscht: „Für uns ist das eher ein schwacher Tag.“ Besucher aus Hessen führen eher nach Göttingen. Aus dem Obereichsfeld kämen Besucher ohnehin das ganze Jahr über, an Fronleichnam aber sei der Zulauf nicht besonders spürbar.  Seit etwa zehn Jahren würden die Geschäfte ab Mittag geöffnet, um eine „verträgliche Lösung für alle“ zu bieten, meint Werner. Auf diese Weise würden die Kirchenzeiten eingehalten und der Besuch der Prozession ermöglicht, zugleich aber auch dem Bedürfnis nach einer Shoppingtour am Nachmittag nachgekommen.

 

Von Nadine Eckermann und Matthias Heinzel

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