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Zu warm, aber auch zu nass

Sommer 2012 Zu warm, aber auch zu nass

So schlecht, wie viele Südniedersachsen denken, war der Sommer 2012 gar nicht. Die Bilanz des Deutschen Wetterdienstes (DWD) jedenfalls zeigt: Der meteorologische Sommer – die Monate Juni, Juli August – war um 0,7 Grad zu warm.

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Erfrischung willkommen: Im August war es bis über 35 Grad warm, die Sonne schien 225 Stunden lang.

Quelle: Vetter

Göttingen. Damit, so Matthias Hans von der DWD-Wetterwarte in Geismar, gab es den siebten zu warmen Sommer in Folge.

Allerdings gab es relativ viel Regen. Der langjährige  Mittelwert liegt bei 204 Litern pro Quadratmeter, 2012 regneten knapp 254 Liter auf Geismar herab. Passend zum Niederschlag hielt sich die Sonne häufig hinter Wolken versteckt. Statt der durchschnittlichen Dauer von 555 Stunden erreichte der vergangene Sommer gerade einmal knapp 524 Sonnenstunden. Vor allem der Juniwert von 66 Prozent konnte auch vom sonnigen August nicht mehr ausgeglichen werden.

Der August selbst zeigte sich von seiner sommerlichen Seite. „Er war zu warm und zu sonnenscheinreich“, so Harald Frischtatzky vom DWD. Mit 18,4 statt 16,4 lag der Monat zwei Grad über dem Schnitt. Zudem konnten sich die Göttinger über 225 Stunden Sonne   – 124 Prozent des Mittels –  freuen.

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Das Jahr 2012 geht als zu warm, zu trocken und zu sonnig in die Statistik des deutschen Wetterdienstes ein. „Mit einer Mitteltemperatur von 9,4 Grad lag es ein Grad über dem langjährigen Mittel“, sagt Harald Frischtatzky von der DWD-Wetterwarte in Geismar. Damit ist es aber um 0,4 Grad kühler als das Jahr 2011.

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