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Zucchi macht mit historischer Druckmanufaktur Station bei Betten Heller in Göttingen

Textildruck als Handarbeit Zucchi macht mit historischer Druckmanufaktur Station bei Betten Heller in Göttingen

Wer einen exklusiven Druck haben wollte, musste schon ein wenig Zeit mitbringen. Schon früh bildete sich bei Betten Heller am Sonnabend eine kleine Schlange von Interessenten, die sich in Handarbeit historische Muster auf Stofftaschen oder Tücher drucken lassen wollten.

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Die Firma Zucchi, zu der auch Bettwäsche-Produzent Bassetti gehört, hatte nämlich im Geschäft für zwei Tage eine kleine historische Druckmanufaktur aufgebaut.

Quelle: Heller

Göttingen. Die Firma Zucchi, zu der auch Bettwäsche-Produzent Bassetti gehört, hatte nämlich im Geschäft für zwei Tage eine kleine historische Druckmanufaktur aufgebaut.

Mehrere dicke Druckblöcke mit unterschiedlichen Mustern standen für die Kunden zur Auswahl. Sie wurden von Raffaello Spinelli in Handarbeit zunächst auf die gewünschte Farbe und dann auf das Tuch oder die Tasche gedruckt. Normalerweise werden mehrere Blöcke nacheinander zu einem Muster übereinander gedruckt.

Bei der Aktion wurden aus Zeitgründen jedoch meist nur ein oder zwei Blöcke für ein Muster verwendet. Die Blöcke bestehen aus Holz und Metallbeschlägen. Es seien originale Stücke aus dem Jahr 1785 erklärt, Peter Romahn, Sales Manager von Bassetti Deutschland.

Die Blöcke stammen aus der „Zucchi Collection of Antique Handblocks“. Nach Angaben der Firma enthält diese Sammlung 56 000 Blöcke, mit denen 12 000 Dessins (Muster) möglich seien. Die historischen Blöcke legten Zeugnis ab von der Entwicklung und Kultur der Ornamente in der Zeit von 1785 bis 1935. Die historischen Handdruckblöcke werden auch als Anregung für heutige Textilprodukte verwendet.

Deutschlandweit biete Zucchi die Druckaktion pro Jahr nur viermal an, so Romahn. Göttingen sei wohl als Standort dabei, weil Bassetti-Ware ein Schwerpunkt im Sortiment von Betten Heller sei, vermutet Geschäftsführerin Susanne Heller. Sie freute sich darüber, dass die Aktion so gut lief.

Die Aktion diente nicht nur der Werbung, sondern auch einem guten Zweck: Für die Drucke und auch für italienische Kaffeespezialitäten, die Christian Brütt aus seinem Fahrzeug-Verkaufsstand heraus anbot, wurde um Spenden für das Elternhaus für das krebskranke Kind gebeten.

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