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Zukunftskonferenz für Fördermittel in Northeim

Projektwerkstatt am Montag, 17. November Zukunftskonferenz für Fördermittel in Northeim

Wie können auch die kleinen Dörfer im Landkreis Northeim besser erreichbar werden? Das war eine der Fragen auf der Zukunftskonferenz. Die Konferenz im Gasthaus Zwickert in Oldenrode war ein Schritt auf dem Weg zu einer Bewerbung der Region Harzweserland für das Förderprogramm Leader.

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Etwa 80 Teilnehmer besuchen die Zukunftskonferenz in Oldenrode.

Quelle: EF

Northeim. Wird die Region, der ganze Landkreis Northeim, für die Förderung ausgewählt, stehen bis 2020 voraussichtlich 2,8 Millionen Euro Fördermittel für Projekte dort zur Verfügung.

Kein Wunder, dass der Andrang groß war. Nach der Auftaktveranstaltung in Lütgenrode mit mehr als 150 Teilnehmern sind in Oldenrode rund 80 Menschen zusammengekommen. In drei Arbeitsgruppen haben sie zahlreiche Ziele und Ideen für die Entwicklung der Region eingebracht. Sie fließen ein in die Bewerbung, die bis zum 10. Januar beim Land eingereicht sein muss.

An den Stellwänden prangten viele Ideen: Nahverkehr und Radfahren besser vernetzen, neue Modelle für die ärztliche Versorgung oder eine Energietrasse entlang der Autobahn 7. Außerdem gelte es, die bestehenden guten Angebote und Standortqualitäten besser bekannt zu machen, lautete eine Empfehlung.

Nicht das Rad neu erfinden und sich abstimmen, zum Beispiel mit dem Projektbüro Südniedersachsen, das war der Tenor in der Arbeitsgruppe zu Mobilität und Daseinsvorsorge. Wirtschaft, Land- und Forstwirtschaft sowie Tourismus, Freizeit und Kultur mit Umwelt, Klima und Energie behandelten die anderen Arbeitsgruppen.

In einer Projekt-Werkstatt haben die Bürger Gelegenheit, einzelne Themen zu vertiefen – am Montag, 17. November, um 19 Uhr in der Paul-Gerhardt-Schule in Dassel (Anmeldung bei Christoph Lahner). Danach geht es an den Feinschliff. Für die Bewerbung hat der Landkreis Northeim das Büro Koris aus Hannover beauftragt. Auf Grundlage der Veranstaltungen sowie zahlreicher Analysen und Gespräche soll es das Konzept dafür erarbeiten.

Auskünfte zum Regionalen Entwicklungskonzept erteilen Stefan Wolfgang vom Landkreis Northeim, Telefon 0 55 51 / 9 14 99 12, und Christoph Lahner vom Büro Koris, Telefon 05 11 / 59 09 74 30.

Von Ute Lawrenz

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