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Museum: Land fordert „klares Konzept“

Zuschüsse an „öffentliche Nutzung“ gebunden Museum: Land fordert „klares Konzept“

So lange die Stadt Göttingen ihre Museumsgebäude am Ritterplan für eine öffentliche Einrichtungen nutzt, muss sie bereits gezahlte Sanierungszuschüsse nicht ans Land zurückzahlen. Für weitere Fördermittel muss sie aber ein klares und zukunftsweisendes Gesamtkonzept vorlegen.

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Die Sanierung des städtischen Musums läuft, zugleich wird über einen Standortwechsel diskutiert.

Quelle: Peter Heller

Göttingen. Das geht aus Antworten der Stadtverwaltung auf Anfragen der CDU/FDP-Gruppe und der Grünen im Bauausschuss des Rates der Stadt hervor. Welchen Umfang und Inhalt das geforderte Konzept haben soll, sei zurzeit aber noch unklar, ergänzte die Verwaltung. Eine Aussage dazu sei beim Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege angefordert worden.

Hintergrund ist die Sanierung des Gebäudekomplexes Hardenberger Hof, Alte Posthalterei und Remise, in der das städtische Museum untergebracht ist - und eine politisch umstrittene Standortfrage. Ein Teil ist bereits saniert - für etwa 2,7 Millionen Euro. 1,3 Millionen Euro stehen aus dem bisherigen Förderantrag noch zur Verfügung. Inzwischen hat der Rat das Sanierungsprojekt erweitert, dafür hat die Stadt weitere zehn Millionen Euro aus Städtebaufördermitteln beantragt.

Zugleich gibt es seit Wochen aber auch eine Diskussion über eine anderen Museumsstandort. Vor diesem Hintergrund forderte die CDU/FDP-Gruppe in ihrer Anfrage auch ein „klares Bekenntnis“ von SPD und Grünen „zur Beibehaltung des Museumsstandortes“. Sonst bestehe die Gefahr, dass Fördergeld zurückgefordert oder nicht genehmigt wird. Die Grünen wiederum wollten in ihrer Anfrage von der Verwaltung wissen, ob Zuschüsse von Land an eine museale Nutzung gebunden sind.

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