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Zwei Ämter in Northeim

Zwischenergebnisse zur Kreisfusion Zwei Ämter in Northeim

In den Verhandlungen über einen künftigen Großkreis fordert der Landkreis Northeim für den Verwaltungssitz in Northeim den Bau- und Umweltbereich. Allgemeine Leitlinie sei, bürgernahe Dienstleistungen jeweils vor Ort und bürgerferne zentral an einem der drei Verwaltungssitze Göttingen, Northeim oder Osterode wahrnehmen zu lassen, erklärte Landrat Michael Wickmann (SPD) zum Verhandlungszwischenstand.

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Sitz des neuen Landkreises soll Göttingen werden, in Northeim und Osterode sollen zwei gleichwertige Verwaltungssitze erhalten bleiben.

Quelle: Archiv

Northeim. Damit werde sichergestellt, dass es auch im neuen größeren Landkreis bei kurzen Wegen zur Kreisverwaltung bleibe. Einigkeit herrscht darüber, dass der Sitz des neuen Landkreises Göttingen werden soll und in Northeim und Osterode zwei gleichwertige Verwaltungssitze mit hochwertigen Arbeitsplätzen erhalten bleiben. In dieser Woche stellten die Verwaltungsspitzen Ergebnisse von fünf Facharbeitsgruppen in der sogenannten Steuerungsgruppe vor.

Die Steuerungsgruppe setzt sich unter anderem aus Vertretern der Kreistage und des Stadtrates, Landtagsabgeordneten, Personalräten und Gewerkschaftsvertretern zusammen. Die wenigen noch auftretenden Interessengegensätze seien aus Sicht der Hauptverwaltungsbeamten auflösbar, so Wickmann. Weitere fünf Facharbeitsgruppen nehmen jetzt die Arbeit auf. Noch vor Weihnachten sollen Ergebnis für die Kreistage vorliegen.

Der Vorstand des CDU-Kreisverbandes Northeim kündigte an, das Bürgerbegehren gegen eine Großfusion aktiv zu unterstützen. Die CDU fürchtet unter anderem die Gefahr von Schulschließungen und Arbeitsplatzverlust in Northeim.

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„Der Zug rollt.“ Diesen Eindruck hat nach der Osteroder Richtungsentscheidung für weitere Fusionsgespräche zumindest Lothar Dinges, Fraktionschef der Freien Wähler im Göttinger Kreistag. Im Unterausschuss Gebiets- und Aufgabenstruktur stellte Dinges am Donnerstagabend allerdings klar: „Wir werden nichts ohne eine ordentliche Bürgerbeteiligung unterschreiben.“

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