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Zwei Ausstellungen aus dem Gießener Mathematikum in Göttingen zu erleben

Mathe macht glücklich Zwei Ausstellungen aus dem Gießener Mathematikum in Göttingen zu erleben

Als der zwölfjährige Felix aus dem Riesenkaleidoskop steigt, muss er nicht lange überlegen, was Unendlichkeit bedeutet: „Das ist, wenn man irgendwann keinen Bock mehr hat zu zählen.“

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Bunte Kängurus: Mathematik spielerisch erfahren.

Quelle: Vetter

Göttingen. Um genau so unmittelbar erfahrbare Erkenntnisse geht es in zwei Mathematik-Ausstellungen, die in den Berufsbildenden Schulen (BBS) Ritterplan und dem Theoder-Heuss-Gymnasium (THG) zu sehen sind.

Ulrich Geisler vom Göttinger Institut für Bildung und Erziehung hat die beiden Ausstellungen „mit einem großen Netzwerk aus Partnern“ aus dem deutschlandweit bekannten Mathematikum Gießen nach Göttingen geholt. Zentral für beide Angebote sei ihr „konstruktivistischer Ansatz“, der ohne Formeln auskommt.

Die Exponate sollen zum Anfassen und intuitiven Ausprobieren animieren – ohne sich den Kopf zerbrechen zu müssen. Albrecht Beutelspacher, Inititator des Gießener Mathematikums, bringt das auf eine einfache Formel, die jeder Besucher der Ausstellungen für sich überprüfen kann: „Mathematik macht glücklich.“

Geislers Konzept für Göttingen besteht nicht allein aus der Schau für Kinder von vier bis acht Jahren in den BBS und „Mathematik zum Anfassen“ im THG – Schüler beider Schulen und Studierende sind didaktisch in die Betreuung der Besucher eingebunden. Zusätzlich gibt es ein Begleitprogramm mit Vorträgen und einer „Nacht der Mathematik“ zum Abschluss am 22. November. 

Von Jonas Rohde

Beide Ausstellungen täglich von 8 bis 18.30 Uhr bis Sonnabend, 22. November.  Weitere Informationen: ibe-goettingen.de
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