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Zwei Feuer in Rosdorf, einmal Mordversuch?

Niemand verletzt Zwei Feuer in Rosdorf, einmal Mordversuch?

Erneut hat es gebrannt in Rosdorf, diesmal in einem Wohn- und Geschäftshaus an der Ecke Hamberg- und Göttinger Straße. Wieder ist derselbe Eigentümer betroffen, ein Göttinger Geschäftsmann.

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Erneut hat es in Rosdorf in einem bewohnten Haus gebrannt, diesmal ein Wohn- und Geschäftshaus an der Göttinger Straße, Ecke Hambergstraße.

Quelle: Vetter

Rosdorf.  Erst am vergangenen Dienstag war mutmaßlich von einem Unbekannten ein Feuer in einem seiner Mehrfamilienhäuser am Stöckenweg in Rosdorf gelegt worden. Vorsätzliche Brandstiftung hat die Polizei als Brandursache festgestellt. Es wird offenbar gar wegen versuchten Mordes an den acht Hausbewohnern ermittelt.  

Die Brandursache beim Feuer am Montagnachmittag ist aber vermutlich eine andere: eine umgefallene Kerze. Gegen 15.28 Uhr war Alarm ausgelöst worden. Die Feuerwehren aus Rosdorf, Settmarshausen und Mengershausen sowie die Berufsfeuerwehr, die technische Hilfe leistete, hatten den Brand in einem Kinderzimmer im ersten Obergeschoss des Eckgebäudes rasch im Griff. Nach 30 Minuten galt das Feuer als gelöscht.

Lediglich zwei Bewohner, eine junge Frau und ihre Tochter, mussten sich noch vor Ort ärztlich untersuchen lassen. Sie mussten aber nicht ins Krankenhaus. Als Brandursache sollen sie nach Tageblatt-Informationen angegeben haben, eine brennende Kerze im Kinderzimmer vergessen und auf dem Sofa eingeschlafen zu sein.

Die Polizei teilte am Spätnachmittag mit, der Brandschaden werde auf rund 50 000 Euro geschätzt. Das Gebäude sei unbewohnbar. Die Familie habe Unterkunft bei Bekannten gefunden. Das Geschäft im Untergeschoss sei von dem Feuer nicht betroffen.

Bezüglich der Brandstiftung in dem anderen Wohngebäude des Geschäftsmannes wird es am Dienstag eine erneute Untersuchung durch Experten des Landeskriminalamtes geben.

Diensthunde der Polizei hatten offenbar festgestellt, dass Brandbeschleuniger eingesetzt war. Weil in dem Gebäude zum Zeitpunkt des Feuers acht Menschen wohnten, wird in dem Fall nach Tageblatt-Information wegen versuchten Mordes und gefährlicher Brandstiftung ermittelt. Weder Polizei noch Staatsanwaltschaft waren am Montagnachmittag für eine Bestätigung dieser Information erreichbar.

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