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Zwei Millionen auf die Schnelle

Kreistag gibt Geldspritze für Flüchtlingsunterkunft in Münden Zwei Millionen auf die Schnelle

In einer Blitzaktion hat der Kreistag Göttingen zwei weitere Millionen Euro für den Umbau des ehemaligen Krankenhauses Hann. Münden zu einer Flüchtlingsunterkunft bereitgestellt. Die Sitzung des Gremiums am Mittwoch musste dazu gegen Ende für eine kurze außerordentliche Sitzung des Kreisausschusses unterbrochen werden.

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Der Göttinger Kreistag stimmte einstimmig gegen die Aufgabe eines eigenen Bahnhofsmanagements für Göttingen.

Quelle: Archiv

Göttingen. Die zwei Millionen müssen kurzzeitig verfügbar sein, um den Umbau schnell angehen zu können. Im Haushalt des laufenden Jahres ist dafür nur eine Million Euro eingestellt, die aber bei weitem nicht ausreichen.

Motzer befürchtet schlechten Service

Zudem beschloss der Göttinger Kreistag einstimmig eine Resolution gegen die Aufgabe eines eigenen Bahnhofsmanagements für Göttingen. Die Resolution beinhaltet einen Appell an die Deutsche Bahn AG, „das Bahnhofsmanagement in Göttingen auf Dauer zu erhalten“. Für die SPD erklärte Gregor Motzer, die Befürchtung einer schlechteren Service-Qualität ohne eigenes Bahnhofsmanagment sei nachvollziehbar.

Täglich 20 000 Fahrgäste

Einen entsprechenden Antrag hatten die im Kreistag vertretenen Parteien gemeinsam eingebracht. Mit etwa 20 000 Fahrgästen und 280 Zughalten täglich sei der Bahnhof Göttingen „der zentrale Dreh- und Angelpunkt des Schienen- und Busverkehrs in Südniedersachsen“ mit „hoher Service-Qualität“, dies „nicht zuletzt wegen des hervorragenden vor Ort-Managements“, heißt es in der Resolution.

Eine Zusammenlegung des Göttinger Bahnhofsmanagements mit dem in Braunschweig am Standort Braunschweig „schwächt unsere Stadt und die Region nachhaltig und wird dem Stellenwert der Region Südniedersachsen in Deutschland nicht gerecht“. Auch deswegen, weil in der nächsten Zeit gründliche Sanierungen der Haltepunkte Adelebsen, Bodenfelde und Hedemünden sowie die Reaktivierung von Rosdorf anstehen. Der Service am Ort sei für den Göttinger Bahnhof „eine zentrale Voraussetzung für ein gelungenes Bahnhofsmanagement“. Daher solle die Bahn „im Sinne des Kundenservice und der Qualität der Bahnhöfe in Göttingen und der Region“, die Stelle eines Bahnhofsmanagers in Göttingen zu erhalten.

Die Resolution angeschoben hatte die Linkspartei, die bereits im Februar einen entsprechenden Antrag vorgelegt hatte - kurz nachdem die Pläne der Bahn bekannt geworden waren, das eigenständige Management aufzugeben.

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