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Zwei Seiten zuwenig im Reisepass

Illegaler Koch zum zweiten Mal erwischt Zwei Seiten zuwenig im Reisepass

Auf einen alten Bekannten trafen Ermittler des Hauptzollamts Braunschweig, als sie jetzt im Rahmen einer Kontrolle wegen Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung abends ein ausländisches Restaurant in der Göttinger Innenstadt aufsuchten.

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Passkontrolle: Beamte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit bei der Arbeit.

Quelle: EF

Der ausländische Koch war bereits bei einer Kontrolle vor zwei Jahren im gleichen Restaurant, das Speisen der südosteuropäischen Küche anbietet, aufgefallen.

Damals hatte der Mann keine gültige Aufenthaltserlaubnis – eine grundlegende Voraussetzung zur legalen Arbeitsaufnahme – vorlegen können. Das Ausländeramt der Stadt Göttingen verhängte seinerzeit gegen den Koch ein befristetes Einreiseverbot bis zum Jahr 2013. Das Einreiseverbot wurde in seinem Pass eingetragen.

Auch diesmal konnte der Mann die erforderliche Aufenthaltsgenehmigung nicht vorweisen. Allerdings: Bei der jetzigen Kontrolle fehlte im Pass die frühere, immer noch wirksame Eintragung des Einreiseverbots. Die Erklärung: Der 39 Jahre alte Mann hatte die zwei entscheidenden Seiten mühsam aus seinem Pass herausgetrennt.

Die gezielte Passmanipulation sei dem geschulten Blick der Zöllner jedoch nicht entgangen, sagt Zoll-Sprecher Frank Mauritz. Die Folge: Nun habe sich der 39-Jährige nicht mehr nur wegen illegaler Arbeitsaufnahme, sondern auch wegen illegaler Einreise nach Deutschland und Fälschung einer Urkunde strafrechtlich zu verantworten. Außerdem wurde jetzt auch gegen seinen Arbeitgeber ein Strafverfahren eingeleitet. Die weitere ausländerrechtliche Behandlung des Falls hat unterdessen das Ausländeramt der Stadt Göttingen übernommen.

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