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Zwei ökumenische Vereinigungen als Preisträger

Göttinger Friedenspreis Zwei ökumenische Vereinigungen als Preisträger

Zwei ökumenische Vereinigungen erhalten den mit insgesamt 3000 Euro dotierten Göttinger Friedenspreis 2011. Der Preis gehe zu gleichen Teilen an die Gruppe „Ohne Rüstung leben“ und die „Arbeitsgruppe Rüstungsexporte der Gemeinsamen Konferenz Kirche und Entwicklung“ (GKKE), teilte ein Sprecher der Stiftung Dr. Roland Röhl mit.

Die Auszeichnung wird am Sonnabend, 5. März, in der Aula der Georg-August-Universität, Wilhelmsplatz 1, verliehen. Die Festveranstaltung beginnt um 11 Uhr. Im Anschluss an die Veranstaltung veranstaltet die Stadt Göttingen im Alten Rathaus einen Empfang.

Die GKKE wolle als Stimme der beiden großen Kirchen in Deutschland dem Gedanken der einen Welt politisch Gewicht verleihen, teilte die Stiftung mit. Der evangelisch-katholische Arbeitsverbund sei mit Parlament, Regierung und gesellschaftlichen Interessengruppen über Fragen der Nord-Süd-Politik und der Entwicklungszusammenarbeit im Gespräch. Die ökumenische Aktion „Ohne Rüstung leben“ wolle Krieg verhindern und Gewalt reduzieren, hieß es. Mit Dialog, Protest, und Lobbyarbeit engagiere sich die zur „Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden“ gehörende Gruppe gegen Rüstungsexporte und Kleinwaffen sowie für eine atomwaffenfreie Welt und für den Ausbau des zivilen Friedensdienstes.

Die Stiftung Dr. Roland Röhl vergibt den Göttinger Friedenspreis seit 1999. Mit ihm sollen Einzelpersonen oder Gruppen gewürdigt werden, die sich durch wissenschaftliche Arbeit oder praktischen Einsatz um den Frieden verdient gemacht haben. Preisträger waren unter anderem die Organisation Pro Asyl, der SPD-Politiker Egon Bahr und die Gesellschaft für bedrohte Völker.

(epd/be)

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