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Zweite Göttinger Oldienacht in der Soccer-Arena

Ausverkauft Zweite Göttinger Oldienacht in der Soccer-Arena

Ausverkauftes Haus in der Soccer-Arena: Die Göttinger Oldienight hat sich am Sonnabend im zweiten Jahr in Folge als Pilgerstätte für junggebliebene Rock'n'Roller und Beat-Freunde erwiesen.

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Quelle: Theodoro da Silva

Weende. "Musik ohne Computer, ohne Tricks", verspricht Moderatorin Heidemarie Faber. "Lasst Euch gehen!", ruft sie dem Publikum vor der Bühne zu. Hinter ihr machen sich The Original Beatniks, mit Oldienight-Organisator Klaus Faber an den Tasten, bereit und hauen zu Beginn den Spencer-Davis-Kracher "Keep on running" raus.

Frisch gebadet vorm ersten Farbfernseher

"Hey, come on. Baby, feeling so good. I'm gonna be your man." Vor der Bühne klatscht das Publikum mit Händen über dem Kopf den Beat mit, hinten ist Platz für die tanzenden Pärchen, die nochmal enger zusammenrücken als Beatniks-Schlagzeuger und Sänger Tom Dyba "We skipped the light fandango, turned cartwheels cross the floor" ins Mikro säuselt.

Procol Harums "A whiter shade of pale" gibt die Möglichkeit, zu schmusen. Wie damals im Jugendraum. Die Beatniks schlagen die Brücke vom R'n'B der frühen 60er bis zum Pop der 70er und erinnern an Bonanza, Hitparade und Abende frisch gebadet im Bademantel vor dem ersten Farbfernsehen."Großartig. Super Musik, super Stimmung und viele Erinnerungen an damals. Erste Freundin, Feten und Musik", sagt Peter Schrader.

Noch besser als beim ersten Mal

Die Rolling Stones waren seine absoluten Lieblinge und sind es heute noch, wie sein T-Shirt verrät. "Neue Platte kommt bald. Wird super", sagt der 66-Jährige lachend. Jede Menge Göttinger Bands und Musiker hatte Faber für den Abend zusammengetrommelt. Außer den Beatniks etwa die Panzerknacker, die "Band of old men" oder Aorta."Besser noch als beim ersten Mal", urteilt Schrader über die zweite Oldienacht.

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