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Ist der Göttinger Ufo-Landeplatz zu klein?

Zweite Ufo-Party Ist der Göttinger Ufo-Landeplatz zu klein?

Wann landen Außerirdische in Göttingen, und ist die am Haus der Kulturen ausgewiesene Landefläche zu klein für Ufos? Diese und andere Fragen wurden auf der zweiten Göttinger Ufo-Party nicht beantwortet. Spaß gemacht hat es trotzdem.

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Der galaktische Mönch

Quelle: Peter Heller

Die Diskussionsteilnehmer Meinhart Ramaswamy und Vertreter der Partei "Die Partei" sind die letzten Diskussionsteilnehmer, die am Sonnabend auf der Area am Hagenweg eintreffen. Die Partei-Delegation wird zunächst vom Ufo-Aktivisten und Party-Initiator Gunthardt Elmar Schleipen alias "Der galaktische Mönch" alias "Abstrusius" darauf hingewiesen, dass pro Kopf zwei Kisten Bier getrunken werden müssen, um die Kosten wieder reinzubekommen. Die Partei will mal sehen.

Alle Kosten und Mühen gescheut

Es ist im und am Haus der Kulturen nicht so viel los wie bei der ersten Ufo-Party - Schleipen geht alles in allem von 60 Gästen aus. Gleichzeitig freut er sich, dass offenbar "leichte Ekelgefühle" gegenüber seinem Thema abgebaut worden sind und wendet sich sogleich der inhaltlichen Arbeit zu - allerdings nicht ohne vorher der galaktischen Förderation für das gute Wetter am 1. April gedankt zu haben. Und überhaupt: "Wir haben alle Kosten und Mühen gescheut, und wir haben es geschafft!"

Der Göttinger Piraten-Kreistagsabgeordnete Ramaswamy, der nicht viel Zeit hat, weil Nazis gedroht hätten, sein Auto anzuzünden, weist in der von Torsten Bussmann vom Stadtradio moderierten Diskussion darauf hin, dass Piraten prädestiniert sind für extraterrestrische Kontaktaufnahme - schließlich komme Raumschiff ja von Schiff. 

Ramaswamy ist dem Projekt im Range eines Admiral verbunden, Thorsten Müller von den Grünen sorgt sich als Planetarkonsul unter anderem um umweltfreundliche Landetechnik und geht nicht davon aus, dass Aliens Diesel-Technologie nutzen. Alexander Zegze und "Die Partei" wiederum stehen für konsequente Inhaltsleere.

Was trinken wir?

Die Diskussion spitzt sich zu bei der Erörterung, ob der Ufo-Landeplatz am Hagenweg groß genug ist. Und ist ein solcher Landeplatz eine öffentliche Verkehrsfläche, kann vielleicht die Politik helfen? Ist die bereits existierende "Area 3" eine Option, wie von Ramaswamy ins Spiel gebracht? "Der galaktische Mönch" hat derweil noch ganz andere Probleme: "Sollen wir diesen Planeten evakuieren - wann, warum, und was trinken wir?"

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