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Zweiter Bikeomat in Betrieb mit Service für Radfahrer in Göttingen

Ersatzteile rund um die Uhr Zweiter Bikeomat in Betrieb mit Service für Radfahrer in Göttingen

Seit Freitag steht an der Ecke Kreuzbergring / Humboldtallee Göttingens zweiter Bikeomat. Der Automat der Ottobrunner Firma Bikeomat GmbH bietet rund um die Uhr 50 verschiedene Ersatzteile für Fahrräder, inklusive Produktbeschreibungen, Montage- und Reparaturanleitungen am Bildschirm, eine E-Bike-Ladestation und eine Luftstation für platte Reifen an. Den ersten Automat hat die Firma im Sommer am Weender Tor aufgestellt.

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Der Bikeomat auf der Ecke Humboldtallee / Kreuzbergring bietet 50 verschiedene Fahrradersatzteile.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Bikeomat-Geschäftsführer Ugur Tekes betont, dass die Stadtverwaltung ihm Vorschläge für den Standort unterbreitet hat. Tekes kündigt an, dass zwei weitere Automaten im Bereich des Bahnhofes und des Radschnellweges in Planung sind.
Verwaltungssprecher Detlef Johannson erklärt, „dass es offenbar neben den zahlreichen guten Fachgeschäften in unserer Stadt Bedarf für kleine, von Geschäftszeiten unabhängige Servicestationen gibt, gerade im Umfeld des neuen E-Radschnellweges“. Nutzungszahlen für den ersten Automaten zeigten das. Mit diesem Angebot komme die Verwaltung einem Beschluss des Rates aus dem September 2011 nach.

Bürgermeister Ulrich Holefleisch (Grüne), der bei der Inbetriebnahme des zweiten Automaten anwesend war, sieht in dem Bikeomaten einen „zusätzlichen Service“ für die wachsende Zahl Radfahrer in der Stadt.

Wenig erfreut über den Automaten ist Jörg Bode. Der „Fahrrad-Doc“ betreibt schräge gegenüber in 100 Metern Entfernung eine „Fahrradklinik“. Er fürchtet massive Umsatzverluste. Schon die Einführung des Bussemestertickets für Studierende und der Mindestlohn hätten zu Buche geschlagen.

Johannson kommentiert: „Da kenne ich in Göttingen Beispiele aus anderen Branchen, in denen „konkurrierende“ Läden deutlich näher bei einander liegen.“ Zudem könnten die Stationen mit dem Sortiment der Läden und mit den persönlichen Dienstleistungsangeboten nicht konkurrieren, fänden aber trotzdem Publikum.

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