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Stadt „touristisch und kulturell“ weiterbringen

Zweiter Kuqua-Treff Stadt „touristisch und kulturell“ weiterbringen

Ein Logo für das Kunstquartier Göttingen und das neue Galeriegebäude haben die rund 50 Besucher beim zweiten, von der Verwaltung organisierten KuQua-Treff beschäftigt. Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD) machte erneut Werbung für die Entwicklung des Gebietes zwischen Düsterer und Nikolaistraße.

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Göttingen. „Skepsis vor Veränderung gehört zum Leben. Angst vor Veränderung gehört aber nicht dazu“, sagte Köhler. Er hofft, dass das Kunstquartier Göttingen „touristisch und kulturell“ weiterbringt. Längst habe die Veränderung in dem Viertel begonnen, denn das Kuqua sei weit mehr als der Neubau eines Galeriegebäudes, sagte Köhler und nannte etwa das bereits eröffnete Grass-Haus.

Erst im Oktober 2017, so der jetzige Zeitplan, soll mit dem Bau des Galeriegebäudes begonnen werden, dass das Leipziger Planungsteam Atelier ST entworfen hat. Doch die Vorbereitungen dazu haben begonnen. Derzeit werde das benachbarte Fachwerkhaus Düstere Straße 8 aufwändig mit Stahl- und Holzkonstruktionen statisch gesichert, so dass in der kommenden Woche mit dem Abriss der Reste des Hauses Düstere Straße 7 begonnen werden kann. Nach der Baugrubenumschließung im Februar sind für Mai 2017 archäologische Grabungen auf dem Gelände geplant. Im Dezember 2018, so der Zeitplan der Verwaltung, soll das Galeriehaus fertig sein.

Während des Treffs stellte Manuel Vicente Pereira, Geschäftsführer der Agentur Amaretis, das neue Logo für das Kunstquartier vor. Künftig dient ein unregelmäßiges Viereck, das wiederum aus vier Dreiecken und einem weiteren Viereck zusammengesetzt ist, als Erkennungszeichen für das Viertel. Das in Blautönen gehaltene Logo orientiert sich in seiner Form an den Grenzen des Quartieres zwischen Düsterer und Nikolaistraße, zwischen Turmstraße und Nikolaikirchhof. Modern, zeitlos, kreativ, aufregend, kompetent und andersartig soll es sein, so Vicente Pereira. Unter anderem soll es die Vielschichtigkeit und den Facettenreichtum des Quartiers widerspiegeln.

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