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Zweites Regenüberlaufbecken in Varlosen fertiggestellt

Pünktlich einsatzbereit Zweites Regenüberlaufbecken in Varlosen fertiggestellt

Varlenke, Bührenke und Vesperke sind jene drei Bäche, die in Varlosen die Nieme bilden. Normalerweise bleiben sie in ihrem Bett, doch nach starken Regenfällen treten sie über die Ufer – „in den vergangenen zehn Jahren drei Mal“, sagt Gemeindedirektor Helgo Schröder.

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Der Schuppen, der noch innerhalb des neuen Regenüberlaufbeckens steht, kommt noch weg, sagt Gemeindedirektor Helgo Schröder.

Quelle: Heller

Varlosen. Zuletzt lief das Wasser 2010 durch weite Teile des Ortes. Die Gemeinde hat sich des Hochwasserschutzes angenommen und ein Paket aus drei Rückhaltebecken geschnürt. Deren Bau wird unter anderem aus Mitteln der Dorferneuerung finanziert.

Das erste Regenüberlaufbecken (RÜB) wurde 2012 fertiggestellt und hält seither die Fluten der Varlenke zurück. Pünktlich zum Jahresende 2014 ist nun das zweite Bauwerk einsatzbereit. Der Abschluss der Bauarbeiten noch im alten Jahr sei wichtig gewesen, weil sonst die Fördermittel in Gefahr gewesen wären, erklärt Schröder. Dass das RÜB an der Vesperke nun doch rechtzeitig fertig geworden ist, war nicht sicher, denn erst im September konnte mit den Bauarbeiten begonnen werden, weil sich das Genehmigungsverfahren hingezogen hatte. Schröder lobt alle Beteiligten, dass die Fertigstellung doch noch fristgerecht gelungen ist.

Das RÜB in Verlängerung des Triftweges fasst 6700 Kubikmeter Wasser. Ein etwa 2,50 Meter hoher Damm wurde aus 6500 Kubikmetern Boden aus der früheren Tongrube in Löwenhagen aufgeschüttet.  Zwei Grundstücke musste die Gemeinde erwerben, um das Bauwerk realisieren zu können. Deren Kaufpreis kommt noch zu den Baukosten in Höhe von rund 260 000 Euro hinzu. Schröder betont: „Wir haben den Gesamtkostenrahmen eingehalten.“

Am RÜB sind jetzt nur noch Aufräumarbeiten und Pflanzungen zu erledigen. In diesem Jahr könnte die Planung für das dritte und letzte Becken – an der Bührenke – erfolgen. Werden im Etat die Mittel eingestellt, könnte 2016 mit dem Bau begonnen werden, so Schröder.

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Von Redakteur Britta Eichner-Ramm

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