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Zwischen „sehr schön“ und „nicht so passend“

Nicht allen gefällt die Gestaltung Zwischen „sehr schön“ und „nicht so passend“

Die Gestaltung der neuen Terrasse der Gaststätte Bullerjahn vor dem Alten Rathaus führt zu gemischten Reaktionen unter den Göttingern. Zwischen „modern“, „chic“ und „klobig“, „unpassend“ reichen die Meinungen, über die seit gestern geöffnete Terrasse.

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Nicht zu übersehen: Durch große Sonnenschirme ist die neue Terrasse des Bullerjahns überdacht.

Quelle: Heller

Für Ralf und Aurora Post wirkt der Außenbereich des Bullerjahns prinzipiell „einladend.“ „Das ist sehr modern. Gefällt mir gut“, sagt er. „Aber das passt absolut nicht zum Ensemble des Alten Rathauses.“ Zumal die recht großen Sonnenschirme die Sicht auf die Rathausfassade verdecken würden.
Waltraud Fahrenbach meint: „Das ist recht gelungen. Mal was anderes“, sagt die Göttingerin. Ihr Mann Manfred pflichtet bei: „Das ist aber sehr schön geworden.“

Bullerjahn-Betreiber Olaf Feuerstein jedenfalls ist überzeugt von seiner neuen Terrasse. „Zeitgemäß“ nennt er die Gestaltung, die in anderen Großstädten „völlig normal“ sei. Der verglaste „Loungebereich“ auf dem Holzpodest im nördlichen Bereich der Terrasse nennt er eine „coole Idee“.

Den kritischen Beobachtern auch von angrenzenden Gastronomiebetrieben hält Feuerstein entgegen, dass die Terrassengestaltung „eng mit der Stadt“ abgesprochen und im Pachtvertrag geregelt sei. Auch seien die beheizbaren Sonnenschirme nicht größer als die in der Nachbarschaft.

Bis spät in die Nacht zum Freitage wurde noch an der neuen Terrasse gebaut und geschraubt, um pünktlich zum 1. April öffnen zu können. Im Loungebereich stehen 25 Plätze zur Verfügung, der mittlere Tresenbereich ist für 24 Personen ausgelegt und der eigentliche Terrassenbereich im Süden ist für 140 Personen ausgelegt.

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