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Hortkinder in Göttingen-Nikolausberg: Eine Lösung muss her

„Wir brauchen ein Konzept“ Hortkinder in Göttingen-Nikolausberg: Eine Lösung muss her

Die Zeit drängt. Für die Unterbringung und Betreuung der Nikolausberger Hortkinder muss eine Lösung her. Darin ist sich der Ortsrat einig. Einstimmig folgte das Gremium am Donnerstag einem Antrag der CDU.

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Quelle: dpa (Symbolfoto)

Nikolausberg. In der Februarsitzung soll die Stadtverwaltung ein Konzept zur langfristigen Sicherung der Hortplätze in dem Göttinger Ortsteil vorlegen. Wibke Güntzler (CDU) forderte, dass die Verwaltung das Thema nun endlich ernst nimmt, nachdem es bereits im März vergangenen Jahres auf der Tagesordnung stand. „Wir brauchen endlich ein Konzept, vor allem ein langfristiges, das für die Eltern auch Planungssicherheit bietet“, sagte sie.

Ziel dieses Konzeptes, so die einhellige Meinung, müsse es sein, die 40 Hortplätzen, die die Kirchengemeinde als Träger an der Janusz-Korczak-Schule bietet, zu sichern. Knackpunkt ist der Raumbedarf der Schule. Sobald diese einen Klassenraum mehr benötigt, weil durch hohe Anmeldezahlen Klassen geteilt werden müssen, fielen Hortplätze an der Schule weg. Im ungünstigsten Fall hätten 19 Familien dann keinen Hortplatz.

Derzeit geht Jugend- und Schuldezernent Siegfried Lieske davon aus, dass im kommenden Schuljahr acht bis zehn zusätzliche Hortplätze benötigt werden. Sie könnten, so Lieskes Vorschlag aus dem Dezember, über die Tagespflegebörse im Clubhaus des Nikolausberg Sportclubs (NSC) betreut werden.

Im Ortsrat betonte der NSC-Vorsitzende Fritz Güntzler die generelle Bereitschaft des Vereins, Räume zur Verfügung zu stellen. In Richtung Lieske sagte er: „Es wäre schön, wenn nicht nur über uns, sondern auch mit uns geredet wird.“ Güntzler hielt aber fest, dass die Nutzung des Clubhauses für den Vereinweiterhin möglich sein muss. Gleichzeitig sei auch die Kirchengemeinde bei der Raumsuche gefordert.

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