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iN Hoch aufs Kernobst

Tageblatt-Wochenendkolumne iN Hoch aufs Kernobst

Ein MacBook von Apple hatte ich recht früh, und damit war ich technisch ziemlich weit vorn. Und einen iPod. Klar. Musik und Hörbücher unterwegs, das musste schon sein. Mehr braucht man eigentlich nicht.

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Stellvertretender Chefredakteur des Tageblatts: Christoph Oppermann

Quelle: Hinzmann

iGentlich. Als kritischer, aufgeklärter Geist, der in nur übersichtlichem Maße etwas auf Markenloyalität hält, war mir die "i"-Macke von Steve Jobs eigentlich ziemlich Latte. iGentlich. Gut. iPhone musste schon sein. Das war's dann aber auch. Mehr braucht man dann ja nicht. Für alle Lebenslagen gerüstet.

Den iNgangs erwähnten Klappcomputer aus Cupertino benutze ich iGentlich nur noch, um gelegentliche Sicherungskopien vom iPhone zu fertigen. Und dem zweiten iPhone. Und vom iPad. Soll ja schließlich nicht alles verloren sein, wenn das lebensnotwendige Teil mal verloren geht. Solch ein "Tablet" im Format A5 hatte auch irgendwann auf mir nur schwer erklärliche Weise iNgang in meinen Haushalt gefunden. Man kann seine Augen ja nicht überall haben. Opper-man-n auch nicht.

Steve Jobs gibt es nicht mehr, jedenfalls nicht auf dieser Welt. Der erklärt jetzt den Engeln, dass sie unter "Cloud-Lösung" bislang immer etwas Falsches verstanden haben müssen. Cupertino-Kernobst-Computer-Käpt'n ist jetzt Tim Cook, und der kommt gleich mit einer Apple-Uhr um die Ecke. Warum fällt mir nur immer ein Slogan der Chefkoch-Punks von der "Roten Gourmet Fraktion" in diesem Zusammenhang ein? ACAB: All Cooks Are Bastards. iNdeutig.

Von Christoph Oppermann
Stellv. Chefredakteur des Tageblatts

Der Autor ist erreichbar unter c.oppermann@goettinger-tageblatt.de und twitter.com/tooppermann

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Der Wochenrückblick vom 18. bis 24. März 2017