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IWF: Göttinger Verwaltungsausschuss einstimmig für Auslegungsbeschluss

CDU gibt grünes Licht IWF: Göttinger Verwaltungsausschuss einstimmig für Auslegungsbeschluss

Nachdem die CDU/FDP-Gruppe am Donnerstag im Bauausschuss öffentlich noch Beratungsbedarf angemeldet hatte, war dieser schon am Montag im nicht-öffentlichen Verwaltungsausschuss ausgeräumt: Einstimmig, so heißt es in einer Mitteilung der Verwaltung, seien dort die Auslegungsbeschlüsse für die Planung zur Nachnutzung der Flächen des ehemaligen Instituts für den wissenschaftlichen Film (IWF) am Nonnenstieg gefasst worden.

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In der Diskussion: IWF.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Detailfragen seien nun geklärt, ein Missverständnis innerhalb seiner Fraktion ausgeräumt, sagte Fritz Güntzler, Fraktionsvorsitzender der CDU/FDP-Gruppe. Daher habe er Oberbürgermeister Wolfgang Meyer (SPD) mitgeteilt, dass der Beratungsbedarf gedeckt sei. Die ebenfalls strittige Gestaltungsvereinbarung „Ehemaliges IWF-Areal“ ist von der öffentlichen Auslegung der Pläne ausgenommen.

Güntzler betonte, dass er es für richtig halte, dass nun nach einem „Stillstand“ ein „geordnetes Verfahren“ beginne. Dadurch sei noch nichts entschieden. Vielmehr, so Güntzler, könnten nun Bedenken gegen das Vorhaben gezielt vorgebracht werden. So habe seine Fraktion etwa immer noch Bedenken, was den geplanten Stellplatzschlüssel von einem Parkplatz pro Wohnung angeht. „Zu wenig“, meint Güntzler.

Änderung des Flächennutzungsplans

Bei den Planungen geht es um die Änderung des Flächennutzungsplans der Stadt sowie um den neuen Bebauungsplan „Südlich Nonnenstieg“. Sie hätten zum einen die Darstellung einer Wohnbaufläche und zum anderen die „städtebaulich geordnete Entwicklung eines Wohngebietes mit verdichteten Formen der Wohnbebauung, die Festsetzung öffentlicher Verkehrsflächen und die Sicherung von Grünstrukturen“ zum Ziel.

Die Auslegungsbeschlüsse schränkten die Möglichkeiten der öffentlichen Beteiligung „in keiner Weise“ ein, heißt in der Verwaltungsmitteilung weiter. Die Entwürfe sollen noch in diesem Jahr für einen Monat im elften Obergeschoss des Neuen Rathauses öffentlich ausgelegt werden.

In dieser Zeit könnten sowohl zur geplanten Änderung des Flächennutzungsplans wie auch zum neuen Bebauungsplan Bedenken, Anregungen oder Kritik geäußert werden. Über den Beginn der Auslegungsfrist werde die Stadt im Amtsblatt, in den lokalen Medien und auf der Homepage der Stadt informieren.

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