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Umbau: 360 000 Euro für Meldehalle im Neuen Rathaus Göttingen

Abgeschlossen Umbau: 360 000 Euro für Meldehalle im Neuen Rathaus Göttingen

Die Meldehalle im Neuen Rathaus ist wieder geöffnet. Ab Oktober 2012 war der Raum im Erdgeschoss umgestaltet und das Einwohnermeldeamt während der Modernisierungsarbeiten im ehemaligen Gebäude der Voigtschule an der Bürgerstraße untergebracht worden. Jetzt kehrten die Mitarbeiter an ihre angestammten Arbeitsplätze zurück.

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Soll die Wartezeit verkürzen: Auszubildende Nina Homann wählt die gewünschte Dienstleistung am Bildschirm des Anmeldeautomaten.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. „Dank des straffen Zeitplans haben wir nur eine Woche  länger als geplant benötigt“, sagt Christian Hampe, Koordinator für Einwohner-Angelegenheiten im Neuen Rathaus. Energieeinsparung, Gesundheit der Mitarbeiter und Datenschutz: Diese Faktoren wurden beim Umbau in den Mittelpunkt gestellt. Die ehemals gelben Wände des Großraumbüros sind frisch geweißt, der Fußbodenbelag ist blau statt grau. Auch in die Lüftungsanlage und Beleuchtung wurde investiert. Um den Bürgerservice zu verbessern, wurden verschiedenfarbige Schilder aufgehängt. Trennwände sollen für mehr Privatsphäre in der Wartezone sorgen.

Kosten von 360000 Euro

360 000 Euro hat die Stadt in die Sanierung investiert, 400 000 Euro waren eingeplant. Etwa 250 000 Euro flossen allein in eine neue Lüftungsanlage. Hintergrund: Früher war es oft zu zugig in der alten Meldehalle. Die Luftfeuchtigkeit lag bei lediglich 17 Prozent. Die Folge war eine erhöhte Krankheitsquote bei den Mitarbeitern. „Jetzt haben wir eine vierzigprozentige Luftfeuchte, das ist viel besser für die Atemwege“, so Hampe.

Die Besucher des Einwohnermeldeamts werden künftig über einen großen Bildschirm hinter der Eingangstür informiert, welcher Ansprechpartner für sie bereitsteht. Die Anlage kann auch Nachrichten transportieren, im Sommer etwa die aktuelle Freibadtemperatur. Um die Wartezeiten zu verkürzen, können die Besucher Nummern an einem Automaten ziehen. Dabei kann man an einem Bildschirm die gewünschte Dienstleistung, zum Beispiel Anmeldung oder Ausstellung eines Ausweises, auswählen. Außerdem steht gleich neben der neuen Wartezone ein Gerät zur Verfügung, an dem Passbild und Fingerabdrücke angefertigt werden können.

1500 Pässe und Personalausweise pro Monat

Pro Monat werden beim Fachdienst Einwohnerangelegenheiten etwa 1500 Pässe und Personalausweise beantragt. Mit der Eröffnung der umgebauten Meldehalle wurden gleichzeitig neue Computerprogramme in Betrieb genommen. „Neue Hardware brauchten wir nicht: Mit der Einführung der neuen Personalausweise 2010 sind wir technisch auf den neusten Stand gebracht worden“, erläutert Koordinator Hampe. Auch die Büromöbel sind geblieben. „Den Großteil der Investitionen kann man nicht sehen, da er in die Technik geflossen ist. Wir warten aber noch auf unsere Blumenkübel. Die werden vom Fachbereich Stadtgrün – also dem Bauhof – gerade noch frisch bepflanzt.“

Verlegter Wartebereich: Nicht mehr mitten im Raum, sondern abgeschirmt.

Stadt Göttingehn im Internet: goettingen.de

Von Nina Winter

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