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Umbau und Sperrung der Königsallee in Göttingen

Letzter Bauabschnitt beginnt Montag Umbau und Sperrung der Königsallee in Göttingen

Der Ausbau der Königsallee geht in die letzte Runde. Die Sanierung des Abschnittes zwischen dem Kreisel Grätzelstraße und dem Elliehäuser Weg soll nach Auskunft der Göttinger Stadtverwaltung am Montag, 17. März, beginnen. Die rechnet damit, dass die Bauarbeiten an dem knapp 600 Meter langen Teilstück bis zum Jahresende abgeschlossen sein sollen.

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Einmündung Hagenweg: Hier bekommt die Königsallee ihren dritten Kreisel.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Als erster Teilabschnitt wird die Königsallee zwischen Grätzelstraße und Hagenweg umgebaut und dafür bis Juni voll gesperrt. Die Einmündung des Hagenwegs wird in einen Kreisel umgebaut. Die Umleitungsstrecken für diesen ersten Abschnitt sollen im Westen über den Elliehäuser Weg, die Rudolf-Winkel-Straße und die Grätzelstraße führen, im Osten über den Hagenweg, den Maschmühlenweg und die Hildebrandtstraße.

Die Anbindung an den Margueritenweg und an die Stresemannstraße werde unterbrochen und erfolge über die Pfalz-Grona-Breite beziehungsweise über die Umleitungsstrecken, teilt die Stadt weiter mit.

Nach Abschluss der Bauarbeiten am ersten Abschnitt und Freigabe für den Verkehr zwischen Grätzelstraße und Stresemannstraße folgen die Arbeiten zwischen Hagenweg und Elliehäuser Weg einschließlich der Erneuerung der Grone-Brücke. Auch dabei kommt es während der Bauzeit zu einer Vollsperrung. Anlieger- und Anlieferverkehr sei aber möglich.

„Ungeordnete Verhältnisse im ruhenden Verkehr“

Der schlechte Zustand der Fahrbahn mache eine Grunderneuerung der Straße „zwingend erforderlich“, hatte die Verwaltung im September argumentiert. Gleichzeitig seien Fußwege schlecht nutzbar und Radwege entsprächen „nicht annähernd“ den erforderlichen Qualitäts- und Sicherheitsstandards.  „Ungeordnete Verhältnisse im ruhenden Verkehr“ hatten die Planer ausgemacht.

Mit dem Umbau sollen diese Mängel behoben werden. So sollen die Radwege auf Hochborden geführt und beidseitig zwei Meter Breite Gehwege angelegt werden. Parkstreifen wird es auf der Ostseite geben.

Nach Zahlen der Stadt, die 2010 erhoben wurden, nutzen pro Tag rund 10 000 Kraftfahrzeuge den Abschnitt nördlich des Hagenwegs, südlich davon 14 000. Der Anteil des Schwerverkehrs liegt bei fünf Prozent.

Die Baukosten betragen nach Kostenschätzung rund 2 930 000 Euro für den Straßen- und Brückenbau sowie für die Planungen. Für den Straßenausbau zwischen der Grätzelstraße und dem Hagenweg können Straßenausbaubeiträge nach dem Kommunalabgabengesetz erhoben werden. Diese belaufen sich auf rund 40 Prozent der Kosten. Zwei Drittel davon entfallen auf Flächen in Stadtbesitz.

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