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Umfrage: Eltern sehr zufrieden mit Kindergarten Ebergötzen

Höhere Beiträge Umfrage: Eltern sehr zufrieden mit Kindergarten Ebergötzen

Zwei bis drei Prozent mehr müssen Eltern ab August zahlen, wenn ihre Kinder im Max-und-Moritz-Kindergarten in Ebergötzen betreut werden. Auch der Preis für das Mittagessen wird erhöht. Zugleich wird eine der beiden Regelgruppen mit bisher 25 Plätzen zu einer Kleingruppe mit maximal zehn Kindern umgewandelt. Hintergrund: zu wenig Anmeldungen zum nächsten Betreuungsjahr.

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Max und Moritz Kindergarten: beliebt bei den Kindern und Eltern.

Quelle: CH

Ebergötzen. Diese Änderungen hat am Dienstag der Ebergötzer Ratsausschuss für Jugend, Kultur, Sport und Fremdenverkehr einstimmig beschlossen. Dabei hat er die Rückendeckung des sogenannten Kindergartengremiums, in dem Erzieher, Politik und Elternvertreter vereint sind. Dass auch letztere nach drei Jahren unveränderter Gebühren jetzt einer Erhöhung zustimmen, dürfte mit ihrer Bewertung des Kindergartens zusammenhängen: Bei einer Befragung habe sich gezeigt, dass die Eltern mit der Einrichtung und ihrer Arbeit offenbar sehr zufrieden seien, bestätigte die Leiterin Kathrin Knobloch.

Raum- und Spielangebot

Öffnungszeiten, pädagogische Arbeit inklusive Gesamtkonzept, Kontakt mit den Erziehern, Raum- und Spielangebot – „alles gut, unterm Strich eine sehr positive Resonanz“, zitierte die Verwaltungsvertreterin Hiltrut Deutsch während der Ausschusssitzung aus dem Bericht der Kindergartenleitung. Nur zu wenigen Punkten gebe es von Eltern Kritik. Zum Beispiel klagten Eltern über zu viele Tage, an denen der Kindergarten wegen Urlaubszeit, Fortbildungen und anderer Anlässe geschlossen ist.  „Aber daran arbeiten wir“, versicherte Bürgermeister Arne Behre (SPD). Der ebenfalls bemängelte Vorraum am Eingang sei inzwischen freundlicher umgestaltet. Und auch den Wunsch, für die kleinen Krippen-Kinder im Außenbereich eine Nestschaukel und eine kleinere Rutsche aufzustellen, will der Rat umsetzen.

Weniger Einnahmen

Sorgen bereitet den Politikern, dass es generell immer weniger Kinder gibt. Im Sommer verlassen viele die Einrichtung. Ab August sind zurzeit nur noch 34 für den Kiga-Bereich mit den über Dreijährigen angemeldet – zu wenig für zwei Regelgruppen à 25 Kinder. Folge: weniger Einnahmen aus Elternbeiträgen. Die Gemeinde müsste die gleichbleibenden Kosten mit einem höheren Anteil aus ihrer Kasse decken. Das kann und will sie nicht. Um Personalkosten zu sparen, soll die Regelgruppe zu einer Kleingruppe mit nur einer statt zwei Erzieherinnen umstrukturiert werden. Ähnlich hatte Ebergötzen vor zwei Jahren schon einmal auf einen Anmelderückgang reagiert, dann aber wieder aufgestockt. Das Land muss diese Änderung der Betriebserlaubnis genehmigen.

Steigende Ausgaben

Dennoch steigende Ausgaben – unter anderem durch Tariferhöhungen – will die Gemeinde durch „moderat“ höhere Elternbeiträge ausgleichen. Drei Beispiele: Für einen Halbtagsplatz bis 12.45 Uhr zahlen Eltern künftig 146 statt 142 Euro pro Monat, für die Betreuung bis 15.30 Uhr 205 statt 199 Euro. Ein Krippenplatz für die Zeit von 8 bis 14 Uhr kostet ab Sommer laut Beschluss 248 statt 243 Euro. Der Preis für das Mittagessen wird von 2,10 auf 2,25 Euro angehoben.

Laut Haushaltsplan muss die Gemeinde in diesem Jahr 364 100 Euro für den Kindergartenbetrieb (inklusive Krippe) aufbringen. Über Elternbeiträge könnten nach altem Satz etwa 195 000 Euro eingenommen werden. Die Gemeinde müsste also gut 169 000 Euro selbst aufbringen. Diesen vergleichsweise hohen Anteil von 46,43 Prozent will sie reduzieren. In den Vorjahren lag er bei 40 bis 45 Prozent.

Notgruppe

Verzichten wird der Kindergarten mit Rückendeckung des Rates auf eine sogenannte Notgruppe während der dreiwöchigen Sommerferien. Bisher hätten dafür nur zwei Familien Bedarf angemeldet. „Das lohnt und rechnet sich nicht“, erklärte Deutsch im Ausschuss. Die Gemeinde werde die betroffenen Eltern aber bei der Suche nach einer anderen Lösung unterstützen.

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