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"Hauptsache, die Fifa hat noch mehr Geld in der Tasche"

Marktumfragen in Göttingen "Hauptsache, die Fifa hat noch mehr Geld in der Tasche"

48 Mannschaften starten ab 2026 bei der Fußball-Weltmeisterschaft – das hat der Weltfußballverband Fifa am vergangenen Dienstag beschlossen. Südniedersachsen stehen der Aufstockung mehrheitlich kritisch gegenüber.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. „Ich finde das nicht in Ordnung“, sagt Hans-Dieter Dethlefs, Vorsitzender des Fußball-Kreisverbandes Göttingen-Osterode. Die gestiegene Quantität verwässere die Qualität. „Es wird zu viele uninteressante Spiele geben“, prophezeit Dethlefs. „Das ist nicht das, was man sich als Fußball-Fan wünscht. Interessant wird es erst ab dem Viertelfinale, wenn die großen Mannschaften unter sich sind.“

Hans-Dieter Dethlefs

Quelle: cro/war

Thomas Hellmich, DFB-Stützpunkttrainer, 2. Vorsitzender des Fußballkreises und Vorsitzender des Qualifizierungsausschusses, sieht zwar durch die Anhebung des Teilnehmerfeldes „eine Chance für die kleinen Nationen“, endlich mal bei einer WM mitzumischen, warnt aber auch davor, „das die Qualität sinkt. Das ist nicht förderlich für das sportliche Niveau.“

Thomas Hellmich

Quelle: Cro/war

Fritz Güntzler, CDU-Bundestagsabgeordneter aus Göttingen-Nikolausberg und als solcher stellvertretendes Mitglied im Sportausschuss, hält von einer WM mit 48 Teilnehmern „gar nichts. Ich befürchte, dass das Interesse an der WM abnimmt und das Niveau sinkt“. Bereits bei der EM im vergangenen Jahr seien Ermüdungserscheinungen festzustellen gewesen. „Man schneidet sich ins eigene Fleisch, der Kommerz hat gewonnen.“

Fritz Guentzler

Quelle: Archiv

Tobias Dietrich, Ex-Profi und aktueller Trainer des Kreisligisten SV Rotenberg im Fifa-Beschluss, hält den Beschluss für einen Schritt in die falsche Richtung. „Da spielen dann Teams mit, die einfach nicht das sportliche Niveau für eine WM haben. Aber Hauptsache, die Fifa hat noch mehr Geld in der Tasche“, kritisiert der ehemalige 05-Spieler.

v

Quelle: R

„Es besteht die Gefahr, dss durch eine Ausweitung der teilnehmenden Teams und der Spiele das sportliche Niveau und damit natürlich auch das Interesse an der WM abnimmt“, sagt Rainer Hald, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Göttingen und ehemaliger Vorsitzender der Bezirksgruppe Südniedersachsen/Göttingen der Deutschen Olympischen Gesellschaft (DOG). „Damit wäre sicher keinem gedient: Weder den Fußballern, den vielen Fans, noch den Sponsoren und damit am Ende auch nicht dem Veranstalter.“

Rainer Hald

Quelle: R

cro/war

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