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Unbekannter schießt in Geismar auf Katze

Projektil im Rückgrat Unbekannter schießt in Geismar auf Katze

Die Polizei ermittelt einen Fall von Tierquälerei und Sachbeschädigung. So heißt das formal, wenn ein Haustier verletzt, also ein vom Gesetz als „Sache“ angesehenes Lebewesen Schaden erlitten hat. Hinter der Anzeige verbirgt sich eine äußerst fiese Tat. Ein Unbekannter hat in Geismar mit einem Luftgewehr auf die zwei Jahre alte Katze Myrrha geschossen.

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Ganz, ganz vorsichtig: Dimitri Almeida mit der angeschossenen Katze Myrrha.

Quelle: Pförtner

Geismar. Durch den Schuss ist diese vermutlich abgestürzt und erlitt zusätzlich zu einer Rückgratverletzung durch den Schuss einen Beckenbruch.

Passiert ist das am vergangenen Freitag. Wie jeden Morgen hatte Sebastian Hermann seine Katze, die er vor knapp zwei Jahren als Jungtier aus dem Katzenhaus geholt hatte, aus dem Haus gelassen. Regelmäßig fand sie sich nachmittags wieder in der Wohnung Am kalten Born ein. Diesmal nicht. Erst spät in der Nacht fanden der 33-Jährige und sein Mitbewohner Dimitri Almeida das verletzte Tier. Es wies eine Schusswunde am Rücken auf.

Auf Röntgenaufnahme zeigt sich ein Beckenbruch

Inzwischen ist das Projektil, ein Diabolo aus einem Luftgewehr, das an den Wirbeln des Rückgrades feststeckte, von einer Tierärztin heraus operiert worden. Auf der dafür notwendigen Röntgenaufnahme zeigte sich zudem ein Beckenbruch. Dieser muss möglicherweise auch noch operiert werden – eine aufwändige und kostspielige OP.

Entscheiden wird sich das in den nächsten Tagen. Weil die Katze auftreten kann, wollen die Ärzte zunächst abwarten, wie sich der Bruch entwickelt. Deshalb wurden dem bewegungsfreudigen Tier sedierende Medikamente und sechs Wochen Ruhe verordnet.

Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren gegen den Schützen aufgenommen. Vergleichbare Fälle, so Polizeisprecher Joachim Lüther, gebe es in Geismar aber bisher nicht.

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