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Uniklinik Göttingen erhält 23 Millionen Euro vom Land

Klinisches Informationssystem Uniklinik Göttingen erhält 23 Millionen Euro vom Land

Die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) erhält 23 Millionen Euro zum Aufbau eines klinischen Informationssystems vom Land: Das hat die Göttinger Landtagsabgeordnete Gabriele Andretta (SPD) am Sonntag mitgeteilt.

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Quelle: pht-airpicture.de/Michael Mehle

Göttingen. Auf ihre Anfrage hin habe der Finanzminister mitgeteilt, dass er die überplanmäßige Bereitstellung der Mittel im Haushaltsjahr 2017 bewilligt habe, so Andretta.

„Eine moderne Ausstattung im Bereich der Krankenhaus-Informationstechnologie (KIS) ist für die UMG von größter Bedeutung. Ein klinisches Informationssystem ist nicht nur unabdingbar für eine zeitgemäße Krankenversorgung und wird ein großer Vorteil für alle Patienten der UMG sein. Ohne eine Lösung des IT-Problems wäre auch die erfolgreiche Umsetzung des bei der Förderinitiative des Bundes zur Digitalisierung der Medizin gemeinsam im Konsortium mit den Universitätskliniken in Hannover und Heidelberg sowie dem Deutschen Krebsforschungszentrum gewonnenen Projektes HiGHmed gefährdet gewesen“, teilte Andretta weiter mit. „Ich hoffe, dass der Aufbau des Informationssystems jetzt zügig angegangen werden kann“, so die Abgeordnete.

Andretta: „Die Entscheidung der rot-grünen Landesregierung, 23 Millionen für die notwendigen IT-Investitionen zur Verfügung zu stellen, ist ein weiteres starkes Signal für den Wissenschaftsstandort Göttingen und zeigt erneut die exzellente Arbeit des UMG-Vorstandes.“

Wegweisendes Krankenhausinformationssystem

Das Land Niedersachsen stellt die Mittel in den Jahren 2018 bis 2023 zur Verfügung, wie das Wissenschaftsministerium am Montag mitteilte. „Die Digitalisierung ist auch in der Spitzenmedizin an Universitätskliniken eine große Herausforderung. Durch die weiteren Investitionen an der UMG ermöglichen wir Investitionen in ein wegweisendes Krankenhausinformationssystem, um auch zukünftig den Anforderungen der Hochleistungsmedizin gerecht werden zu können und die Behandlungs- und Versorgungsprozesse weiter zu verbessern“, wird Gabriele Heinen-Kljajić, Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, in einer Pressemitteilung zitiert.

Prof. Heyo K. Kroemer, Sprecher des Vorstandes der UMG: „Wir danken dem Land Niedersachsen außerordentlich für diese bemerkenswert schnelle Entscheidung zugunsten der Finanzierung eines Krankenhausinformationssystems KIS für die UMG. Wir sind sehr froh, dass wir dadurch die so dringend notwendige Modernisierung unseres digitalen Krankenhausinformationssystems sehr viel schneller durchführen können.“ An einem Universitätsklinikum sei ein KIS untrennbar mit der Forschung verbunden, so Kroemer.

Zusätzlicher Bedarf

Die UMG habe einen zusätzlichen Bedarf für Investitionen in die IT-Infrastruktur aufgrund der eingeworbenen BMBF-Förderungen „HighMed“ sowie den aktuellen Anforderungen an ein modernes KIS, so das Wissenschaftsministerium. Bereits im Haushaltsplan 2017/18 waren demnach vier Millionen Euro für Investitionen in die IT-Infrastruktur veranschlagt. Mit der zusätzlichen Förderung würden damit insgesamt 27 Millionen Euro bereitgestellt.

Von Andreas Fuhrmann

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