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Verband beschließt Wasserpreissenkung

Trinkwasser und für Abwasser Verband beschließt Wasserpreissenkung

In der Samtgemeinde Dransfeld sinken zum Januar die teuren Trinkwasserpreise. Auch das Abwasser wird billiger. Das beschloss jetzt der Wasserverband Peine mit dem Wirtschaftsplan für 2013.

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Bachstraße in Dransfeld: Wasserverband muss viel Geld in neue Leitungen stecken.

Quelle: SPF

Dransfeld. Der Arbeitspreis je Kubikmeter Wasser fällt von jetzt 2,92 auf 2,62 Euro. Der Grundpreis bleibt unverändert bei 60 Euro je Anschluss im Jahr.

Für Abwasser soll 2013 in der Samtgemeinde 3,00 statt 3,70 Euro je Kubikmeter gezahlt werden. 2014 soll Regen- und Schmutzwasser getrennt abgerechnet werden.

Die Preissenkung ist ein erster Schritt der Samtgemeinde in die Solidargemeinschaft des Wasserverbandes. 2017, so der mittelfristige Plan, sollen einheitliche Preise und die vollständige Integration erreicht sein. Bislang werden die Bereiche der Samtgemeinde und der Gemeinde Staufenberg noch getrennt abgerechnet. Damit wäre der Verband auch den Streit mit der Landeskartellbehörde los. Die Aufseher hatten unter anderem gegen den Peiner Verband wegen der höchsten Wasserpreise in Niedersachsen ermittelt.

„Der Aufwand und damit die Kosten für eine gute Versorgung werden nicht sinken. Auch der hohe Fixkostenanteil von bis zu 80 Prozent bleibt bestehen. Es ist zwingend notwendig, dass die Wasserwirtschaft auch die Tarifsysteme diesen Kostenrelationen entsprechend umbaut“, erklärte Verbands-Geschäftsführer Olaf Schröder. „Auch 2013 werden wir weiter in den nachhaltigen Ausbau und die Pflege der Wasserversorgung investieren“, betonte Verbandsvorsteher Hans-Hermann Baas.

Ziel sei es, die Qualität der Wasserver- und Abwasserentsorgung auch im ländlichen Raum mittel- und langfristig auf gutem Niveau zu sichern. Ein Großprojekt des Verbandes ist derzeit die Umstellung auf Harzwasser. In einigen Gemeinden ist der Verband jetzt auch im Hochwasserschutz tätig.

2013 will der Verband in der Samtgemeinde fast zwei Millionen Euro investieren: unter anderem in eine Druckrohrleitung von Löwenhagen zur alten Kläranlage, die Erneuerung des Pumpwerks Auschnippe, in eine Teilerneuerung der Kläranlage Imbsen sowie in Ortsnetzkanalisation und Hausanschlussleitungen in Dransfeld in der Bachstraße und Teichstraße, in Jühnde in der Neuen Siedlung und in  Scheden in der Gartenstraße. Die Schmutzwassermenge ging 2012 um rund 12 405 auf 393 048 Kubikmeter zurück.

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