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Vergewaltigungsversuch nach Disco

Asylbewerber überfällt Frau Vergewaltigungsversuch nach Disco

Wegen versuchter Vergewaltigung einer jungen Frau auf dem Wochenmarkt in Göttingen muss sich seit Donnerstag ein 20 Jahre alter irakischer Asylbewerber vor der Jugendkammer des Landgerichts verantworten. Der zur Tatzeit im Grenzdurchgangslager Friedland lebende Mann soll die Frau auf der Damentoilette des JT-Kellers belästigt, ihr später beim Nachhausegehen aufgelauert und sie zu vergewaltigen versucht haben.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen . Die Tat ereignete sich in der Nacht zu Pfingstsonntag in der Nähe des Durchgangs zur Kurzen Straße. Nur weil ein zufälliger Zeuge laut rufend einschritt, so die Anklage, habe der Täter von seinem bereits entblößten Opfer abgelassen, sei mit heruntergezogener Hose geflüchtet und dabei gestürzt. Später nahm die Polizei ihn noch im Stadtgebiet fest.

Der Angeklagte stellt die Sache, nachdem er vorgetäuschte Erinnerungslücken schließlich aufgibt, anders dar. Er sei zum ersten Mal im Leben betrunken gewesen, habe erstmals eine Diskothek aufgesucht und erstmals sexuellen Kontakt mit einer Frau gehabt. Er sagt: „Ich habe nicht im Sinn gehabt, einen Menschen zu vergewaltigen. Es sah für mich danach aus, dass sie es auch wollte.“

Der Iraker ist im März allein nach Deutschland gekommen und hat in Friedland Asyl beantragt. Pfingstsonnabend will er mit zwei anderen Asylbewerbern Wodka getrunken, dann eine Kiste Bier geleert haben. Dann fuhr er nach Göttingen und trank im Keller des Jungen Theaters angeblich im Viertelstundentakt weiter Bier – von 45 Euro Taschengeld im Monat, wie die Nebenklagevertreterin aus ihm herausfragt.

Die Frau habe sich zu ihm gesetzt und mit ihm getrunken. Man habe getanzt, geküsst und sich erotisch berührt, behauptet er. Gegen 4 Uhr sei man lachend und lärmend über den Markt gegangen und gestolpert. Dabei, so habe er gedacht, habe sie „es“ von ihm gewollt. Dann habe sie ihn aber gekratzt, zugleich habe er die Stimme des Zeugen gehört und er habe gewusst, dass sie es nicht wollte. Da habe er sofort aufgehört. Die Anklage hingegen spricht von heftiger Gegenwehr und Hilfeschreien. Der Prozess wird fortgesetzt.

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