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„Verhaltene saisonale Entlastung“

Arbeitslosenquote „Verhaltene saisonale Entlastung“

Einen leichten Rückgang der Zahl arbeitsloser Südniedersachsen hat die Agentur für Arbeit im Monat Oktober registriert: 19 120 Menschen, fast 54 Prozent davon Männer, hatten keinen Job, 511 weniger als im September. Die Arbeitslosenquote lag bei 8,5 Prozent.

Die „verhaltene saisonale Entlastung“ führt Klaus-Dieter Gläser, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Göttingen, auf den traditionellen Rückgang im Oktober zurück: „Zum einen sinkt die Arbeitslosigkeit bei den Jugendlichen unter 25, da viele, die noch einen Arbeitsplatz gesucht haben, nun doch ein Studium aufnehmen, den Wehrdienst beginnen oder auf eine andere Ausbildung umschwenken“, sagt der Agenturchef. Rund 300 junge Menschen hätten im Oktober einen Arbeitsplatz gefunden.

Außerdem seien mehr Stellen gemeldet worden als im Vormonat. Insgesamt gingen 736 Angebote ein. Der größte Zuwachs sei im Bereich „sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen“ verzeichnet worden. Im Vergleich zum Vorjahr allerdings registrierte die Agentur einen Stelleneinbruch: 6555 Stellen wurden seit Jahresbeginn offeriert, 18,6 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Jahres 2008.

Rückgang um fünf Prozent

Von der geringen Verbesserung waren sowohl die Bereiche des Sozialgesetzbuches III (Arbeitslosenversicherung, Klientel der Agentur für Arbeit) als auch des Sozialgesetzbuches II (Langzeitarbeitslose, Klientel der Arge Northeim sowie der Optionskommunen Landkreise Osterode und Göttingen) betroffen. Die Agentur für Arbeit betreut 33,1 Prozent der Arbeitslosen in der Region und verzeichnete einen Rückgang um immerhin fünf Prozent. 1,4 Prozent weniger Fälle wurden aus dem SGB-II-Zuständigkeitsbereich gemeldet.

Niedersachsenweit wurde im Oktober eine Arbeitslosenquote von 7,3 Prozent errechnet gegenüber 7,7 im gesamten Bundesgebiet. In Südniedersachsen steht der Geschäftsstellenbereich Duderstadt mit einer Quote von 6,3 Prozent (1220 Menschen) am günstigsten da, gefolgt von Hann. Münden (6,9 Prozent  /1479 Menschen), Northeim (7,3 /2569) und Uslar (7,6 /685). 10,9 Prozent (3939) erreicht der Bezirk Osterode vor Einbeck (9,3 /1707) und der Hauptagentur Göttingen (8,7). Allein in der Universitätsstadt haben 7521 Männer und Frauen keinen Job.

Von Katharina Klocke

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