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Viel Mitgefühl mit Iranerin

„Gehen mit Taufe sehr sorgfältig um“ Viel Mitgefühl mit Iranerin

Der Fall der 44 Jahre alten Iranerin Mahtaj Ramazani, die trotz ihres Übertritts zum christlichen Glauben in den Iran abgeschoben werden soll ( Tageblatt berichtete), hat viele Leser bewegt. Am Montag erhielt der Adelebsener Pastor Hartmud Plath, dessen Zeugnis für die konvertierte Christin von den Asylbehörden nicht anerkannt wurde, zahlreichen Zuspruch von Gemeindemitgliedern, aber auch aus Göttingen.

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Nach der Taufe droht Mahtaj Ramazani die Abschiebung in den Iran.

Quelle: Gückel

Göttingen/Adelebsen. Auch das zeige, so Plath, dass „die nette Frau“, wie viele Adeleber Ramazani wegen ihres schwierig auszusprechenden Vornamens nennen, in der evangelischen Kirchengemeinde gut eingebetet ist. Auch Superintendent Friedrich Selter hat sich zu dem Fall geäußert und sein „Befremden über das inquisitorische Verhalten“ der Asylbehörde geäußert. Selter weiter: „Wir gehen mit der Frage der Taufe von Muslimen, die hier um Asyl ersuchen, sehr sorgfältig um. Denn uns ist die Problematik durchaus bewusst. Allerdings fragen wir auch christlichen Eltern, die ihr Kind zur Taufe bringen, kein Katechismuswissen ab.“

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Kann ein Christ sein, wem der Name seines Pastors nicht einfällt? Zählt die Taufe für die Zugehörigkeit zum Christentum oder muss man auch den Katechismus beherrschen? Und muss man ein Erweckungserlebnis gehabt haben, um Christ zu werden? 

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