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Vier Verletzte: Auto kracht in Motorradgruppe

Trümmerfeld und Vollsperrung auf der A 7 Vier Verletzte: Auto kracht in Motorradgruppe

Vier Menschen sind gestern Mittag gegen 12.40 Uhr bei einem Unfall auf der Autobahn 7 schwer verletzt worden – drei von ihnen trugen lebensgefährliche Verletzungen davon. Die A 7 kurz vor dem Dreieck Drammetal glich einem Trümmerfeld. Für die Aufräumarbeiten musste die Fahrbahn in Richtung Süden gesperrt werden.

Mengershausen. Eine Horrorvorstellung für jeden Motorradfahrer: Starker Regen, null Sicht. Die drei Motorradfahrer aus Hessen suchen Schutz unter einer Brücke. Die Autos rasen auf der A 7 vorbei. Plötzlich kommt ein 63-jähriger Autofahrer aus Stade von der Fahrbahn ab und kracht in die Gruppe wartender Männer.
Nach Polizeiangaben wechselt zuvor zwischen der Rastanlage Mengershausen und dem Dreieck Drammetal plötzlich ein unbekannter Autofahrer vom rechten auf den mittleren Fahrstreifen. Der Audifahrer muss deshalb ausweichen. Bei dem Ausweichmanöver gerät sein Wagen außer Kontrolle – er fährt in die Gruppe wartender Kradfahrer.

Bei dem Zusammenstoß werden der 63 Jahre alte Audifahrer und zwei 50 und 68 Jahre alte Motorradfahrer lebensgefährlich sowie der dritte Kradfahrer (55 Jahre) schwer verletzt. Alle Fahrzeuge werden total zerstört. Der Gesamtschaden wird auf rund 50 000 Euro geschätzt.
Sofort werden die Ortsfeuerwehr Rosdorf und die Berufsfeuerwehr Göttingen alarmiert. Der Autofahrer muss von den Einsatzkräften mit Hilfe der Rettungsschere aus seinem Fahrzeug geschnitten werden. Göttingens Rettungshubschrauber Christoph 44 bringt den Leitenden Notarzt zur Unfallstelle. Schnell wird klar: Es werden mehr Ärzte benötigt. Per Hubschrauber wird ein zweiter Mediziner geholt, zwei weitere kommen per Auto zum Unfallort.

Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten wird die A 7 rund eine Stunde voll gesperrt. Anschließend rollt der Verkehr zunächst ein- und später zweispurig an der Unfallstelle vorbei. Es bildet sich ein Rückstau von bis zu sechs Kilometern Länge.
Heinz Kornrumpf, Chef der Autobahnpolizei, warnt dringend davor, sich auf dem Seitenstreifen von Autobahnen aufzuhalten. „Das ist viel zu gefährlich“. Das Halten auf Autobahnen ist verboten, nur in akuten Notsituationen darf man dort anhalten. Fehlende Sicht sei eine Notsituation. Wer anhalten muss, sollte aber unbedingt hinter der Leitplanke warten.

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