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Von April bis Mitte Juli müssen Hunde an der Leine bleiben

Leinenpflicht Von April bis Mitte Juli müssen Hunde an der Leine bleiben

Vom 1. April an ist es vorbei mit der Freiheit für Hunde in Feld und Wald: Am Ostermontag hat in ganz Niedersachsen die Leinenpflicht in der freien Landschaft begonnen. Auch im Raum Göttingen müssen Hundehalter mit Rücksicht auf die sogenannte Brut-, Setz- und Aufzuchtszeit bis zum 15. Juli den Bewegungsdrang ihrer Vierbeiner einschränken.

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Ärgert manchen Zwei- und viele Vierbeiner: der Leinenzwang bis Mitte Juli.

Quelle: Eckermann

Göttingen. Ganzjährig sollen Hunde auf und innerhalb des Walls an der Leine geführt werden, fordert von jeher die Stadt Göttingen. Auch in Hann. Mündens Zentrum müssen Vierbeiner angeleint werden. Ansonsten gilt die niedersächsische Gesetzgebung  mit Anleinpflicht von Frühjahr bis Sommer. Trächtige Wildtiere und ihren gerade erst geborenen Nachwuchs sowie Vögel, die am Boden brüten, soll das Niedersächsische Gesetz über den Wald und die Landschaftsordnung schützen.

Für alle Gemeinden in der Region gilt der gesetzlich verordnete Leinenzwang zwischen April und Juli, es gibt aber auch einige, die ihn verlängern. So etwa die Samtgemeinde Radolfshausen , die Hundebesitzern die Leinenpflicht zusätzlich zwischen dem 1. Dezember und dem 31. März vorschreibt – in besonders „geschützten Gebieten“ wie Waldflächen sowie Gehölzgruppen in der Feldmark und in Naturschutzgebieten.

In Rosdorf gilt allgemeiner Leinenzwang im Wald und in der freien Landschaft zwischen dem 1. April und 15. Juli – ganzjährig aber für das Waldgebiet Jägerberg in den Gemarkungen Obernjesa und Sieboldshausen einschließlich des Rundweges am Wald, um „die heimische Flora und Fauna“ zu schützen, heißt es in einer Mitteilung. Ausgenommen sind nur Jagdhunde.

Ganzjährig schreibt auch der Flecken Adelebsen vor: „In den Wäldern und Gehölzgruppen sowie zusätzlich in einem jeweils 50 Meter breiten Schutzstreifen um die Waldgebiete, Gehölzgruppen und beiderseits von Gewässern in den Gemarkungen (…) sind Hunde an der Leine zu führen.“

Schongebiete gibt es auch im Flecken Bovenden – 16 an der Zahl: Plessforst, Osterberg, Lohberg, Lieth, Nielstein, Nusstal, Ratsburg, Westberg, Oberes Holz, Kramberg, Wellbusch, Beim Balzerbusche, Lange Recke, Riechhelmscher Busch, Unteres und Oberes Lohholz und Zwölfgehren.

In diesen Bereichen müssen Hunde laut „Verordnung über die Leinenpflicht in der freien Landschaft“ vom 1. Dezember bis zum 15. Juli angeleint werden – außer, sie nehmen an Jagd, Rettungs- oder Polizeieinsätzen teil.

Ähnliche Regelungen haben die Gemeinde Friedland , die Samtgemeinde Dransfeld und die Gemeinde Gleichen für ihre Naturschutzgebiete, Waldflächen und Gehölzgruppen. Ansonsten greift die niedersächsischen Gesetzgebung.

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