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„Von der Welt abgeschnitten“

Kreisstraße 34 „Von der Welt abgeschnitten“

Bis Mitte November sollten die Bauarbeiten an der Kreisstraße 34 zwischen Rosdorf und Settmarshausen dauern, um die es in der Vergangenheit bereits einigen Ärger gab.

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Immer noch gesperrt: Die Bauarbeiten an der Kreisstraße 34 dauern an.

Quelle: Hinzmann

Wie Christel Wemheuer, zuständige Dezernentin des Landkreises Göttingen, jetzt gegenüber dem Tageblatt bestätigte, gibt es jedoch „normale Verzögerungen“. Die Eröffnung der Straße sei nun für den 30. November vorgesehen.

Viele Anwohner können ob der Nachricht nur mehr mit dem Kopf schütteln. Eine von ihnen ist Rechtsanwältin Eva Krug von Einem, die auf dem Rittergut Olenhusen, das direkt an der K 34 liegt, mit ihrem Mann eine Kanzlei betreibt. „Wir klagen seit dem Beginn der Bauarbeiten im Frühjahr, dass wir von der Welt abgeschnitten sind. Das interessiert aber niemanden“, sagt die Rechtsanwältin. „Machen Sie doch mal was“, hätten viele Bürger sie aufgefordert.

Was aber könne sie schon ausrichten, sagt Krug von Einem. Sie würde genauso wie viele andere Wirtschaftsbetriebe unter der monatelangen Vollsperrung der Straße leiden.

Das liege auch daran, dass die eingerichtete Umleitung schlichtweg „eine Katastrophe“ sei. In Groß Ellershausen weise noch nicht einmal ein Schild auf die Abkürzung, den sogenannten Rübenschnellweg hin, dessen Nutzung ja keinesfalls verboten sei.

Ende des Wartens in Sicht

Immerhin scheine es bald ein Ende des Wartens zu geben, zeigt sich Krug von Einem erleichtert über die Nachricht der baldigen Eröffnung. Dabei stelle sich durchaus die Frage, warum man die Straße nicht schon längst wenigstens halbseitig für den Verkehr frei gegeben habe.

Das sei „nicht sehr bürgerfreundlich“. Der Asphalt sei schließlich schon aufgetragen worden. Viele Autofahrer würden daher die Straße trotz Sperrung nutzen. „Das machen immer mehr“, so Krug von Einem. Selbst die Linienbusse würden die K 34 bereits wieder nutzen.

Von Andreas Fuhrmann

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