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Vorschläge für eine attraktivere Stadt

Umbau der Göttinger Innenstadt Vorschläge für eine attraktivere Stadt

In zwei Arbeitsgruppen hat sich der Vorstand von Pro City im Rahmen der Diskussion um ein Innenstadt-Leitbild mit Verbesserungen der Park- und Verkehrssituation in der Innenstadt sowie der Gestaltung der Fußgängerzone befasst. Ergebnisse liegen nun vor.

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„Veraltet“ und mit „bedenklicher Bausubstanz“: Pro City schlägt eine Grundsanierung der Göttinger Parkhäuser vor und regt einen Neubau an.

Quelle: Hinzmann

Göttingens Parkhäuser gelten als veraltet und sollten eher abgerissen werden. Ihre Bausubstanz sei sehr bedenklich, sie würden der heutigen Fahrzeuggeneration an keiner Stelle mehr gerecht. Die Pro-City-Vorstandsmitglieder Günter Cremer und Günter Giffels stellen den Göttinger Parkhäusern ein schlechtes Zeugnis aus. Ihre Lösung: eine Grundsanierung der Parkhäuser in der Hospitalstraße und am Carré und die „Schaffung neuer Parkflächen“ – möglicherweise durch ein neues Parkhaus am Groner Tor mit bis zu 1000 Stellplätzen. Um die Park- und Verkehrssituation in der Innenstadt weiter zu verbessern, schlagen Giffels und Cremer weiter vor, das Park&Ride-Angebot besonders im Norden und Süden zu verbessern und ein Parkleitsystem bereits an allen Hauptzufahrtsstraßen aufzubauen, das bis ans jeweilige Ziel führt.

Zudem sprechen sich die Pro-City-Vorstände für neue Fahrradparkplätze im Bereich des Walls bis hin zu einem innerstädtischen Fahrradparkhaus aus, wobei auch Fahrradboxen für hochwertige Fahrräder zum Einsatz kommen sollen. Gleichzeitig plädieren Giffels und Cremer für eine „nachhaltige Verbesserung des öffentlichen Personenverkehrs“ und eine an die „Kunden angepasste Taktung des Busverkehrs bis in die späteren Abendstunden“.

Eine zweite Arbeitsgruppe Mit Sigrid Lüttge, Dietmar Graf und Thomas Ochmann hat sich mit der künftigen Gestaltung der Göttinger Innenstadt befasst. Sie spricht sich für eine Umgestaltung der Weender Straße nach dem Vorbild des Wettbewerbsmodells aus. Als wichtigste Punkte werden genannt: eine „fußgängerfreundliche Neugestaltung der Beleuchtung nach dem Lichtkonzept der Fachhochschule  Hildesheim“, die „sparsame Akzentuierung durch Bepflanzung, Wasserelemente, Kunst und Lichtobjekte“, die „Schaffung von Sitzmöglichkeiten im öffentlichen Raum“, die „Verträglichkeit der Umgestaltung mit Anlieferung und Erreichbarkeit der Geschäfte“ und „ausreichende und einheitliche Mülleimer“. Ferner sollen die Nebenstraßen besser an die Weender Straße angebunden werden. Das historische Stadtbild als „Alleinstellungsmerkmal für die Innenstadt“ müsse erhalten bleiben und, wo möglich, gestärkt werden.

                                                                                                                       Von Michael Brakemeier

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Parkhäuser

Die von Pro-City-Vorstandsmitgliedern geäußerte Kritik an Parkhäusern an der Hospitalstraße und am Groner Tor weisen die Stadtwerke als Betreiber entschieden zurück.

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