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Vorsicht: Hohe Waldbrandgefahr

Zweithöchste Warnstufe Vorsicht: Hohe Waldbrandgefahr

Feld, Wald und Flur sind knochentrocken – Folge der langandauernden Trockenheit der vergangenen Wochen. Für die Region besteht daher erhöhte Waldbrandgefahr.

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2010: Feuerbekämpfungsübung im Bramburgwald.

Quelle: Heller

Bereits die ganze Woche weist der deutsche Wetterdienst für die Region die Waldbrandgefahrstufe 4 aus. Das bedeutet „hohe Gefahr“ und stellt die zweithöchste Stufe dar. Für praktisch ganz Niedersachsen gilt die Stufe 4, für einzelne Regionen wie Celle, Bergen oder Lüchow sogar die höchste Stufe 5.

Von den Bewohnern erwarten die Feuerwehren entsprechende Vorsicht. Risikoreich sei beispielsweise das Rauchen im Wald, sagt Frank Gloth von der Göttinger Berufsfeuerwehr. Aber auch Lagerfeuer oder das Grillen in freier Natur könnten Gefahren bergen – Letzteres vor allem, wenn Glutreste unter vermeintlich erkalteter Asche weggeworfen würden.

Dabei, so Gloth, seien Waldbrände in der Region eher selten. Häufiger kämen die oft unterschätzten Feld- und Flächenbrände vor – nicht selten ausgelöst durch eine achtlos aus dem fahrenden Auto geworfene Zigarette. Vielfach unterschätzt würden auch die Gefahren durch heiße Katalysatoren. Gräser unter dem Wagen könnten Feuer fangen und damit der ganze Wagen ebenso.

Die Stadt sieht noch keine Notwendigkeit, Osterfeuer abzusagen. Zwar bestehe die Möglichkeit, bei großer Gefahr das Abbrennen zu verbieten, sagt Stadt-Sprecherin Claudia Leuner-Haverich, aber: „Dazu gibt es bisher keine Veranlassung.“ Teil jeder Osterfeuer-Genehmigung seien umfangreiche Brandschutzauflagen: „Wir gehen von einem problemlosen Ablauf aus.“

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