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Vorverträge zwischen Krankenhaus Weende und Neu-Mariahilf

Fusion vor Abschluss Vorverträge zwischen Krankenhaus Weende und Neu-Mariahilf

Eine Fusion des evangelischen Krankenhauses Weende mit dem katholischen Krankenhaus Neu-Mariahilf in Göttingen steht offenbar kurz vor dem Abschluss. Nach Medienberichten sind Vorverträge bereits ausgehandelt. Gremien der Träger müssen noch zustimmen.

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Zusammenschluss steht bevor: Die Krankenhäuser Göttingen-Weende (Bild) und Neu-Mariahilf in der Humboldtallee verhandeln Fusion.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Mit Hinweis auf ausstehende Gremienentscheidungen wollte das Weender Krankenhaus am Freitag noch nicht näheres mitteilen. Neu-Mariahilf verwies auf den Träger, die Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul in Hildesheim. Der Verwaltungsdirektor war am Freitag nicht zu erreichen.

Zu den Einrichtungen der Vinzentinerinnen gehören unter anderem Krankenhäuser in Hannover, Braunschweig, Duderstadt und Göttingen sowie sechs Altenpflegeheime, Kindertagesstätte,  Hospiz und eine Fachschule für Sozialpädagogik.

Der medizinische Geschäftsführer des Weender Krankenhauses, Prof. Michael Karaus, hatte kürzlich beim Neujahrsempfang seines Krankenhauses erklärt, sich weiter intensiv um die Eingliederung des Krankenhauses Neu-Mariahilf zu bemühen.

Bedingungen der Krankenhausfinanzierung

Die schwierigen ökonomischen Bedingungen der Krankenhausfinanzierung hätten auch bei Neu-Mariahilf ihre Spuren hinterlassen. Dies habe nichts mit der Qualität der Medizin zu tun, die dort angeboten werde.

Weil Neu-Mariahilf für seine hervorragende Pflege und die menschliche Zuwendung christlicher Ausprägung bekannt sei, passe eine derartige Erweiterung gut zum Krankenhaus Weende, so Karaus.

Daher sei Weende in intensiven Verhandlungen mit dem Neu-Mariahilf-Träger und guter Hoffnung, an diesem Standort in Zukunft weiterhin ein christliches Krankenhaus betreiben zu können.

Im schwierigen Wettbewerb im deutschen Gesundheitssystem, erklärte Karaus beim Empfang, habe sich das Weender Krankenhaus auch im vergangenen Jahr ausgezeichnet behauptet und seine Mitarbeiterzahl noch einmal deutlich auf nunmehr knapp 1100 gesteigert. Gründe seien zufriedene Patienten und eine motivierte Belegschaft.

Lehrkrankenhaus des Uni-Klinikums

Neu-Mariahilf ist akademisches Lehrkrankenhaus des Uni-Klinikums Göttingen und unterhält die Abteilungen Anästhesie, Geburtshilfe/Gynäkologie, Chirurgie, Innere Medizin und Orthopädie. Die Anfänge des Krankenhauses gehen zurück auf das Jahr 1965, damals noch in der Turmstraße.

Das evangelische Krankenhaus Göttingen-Weende ist mit 448 Betten das größte nicht-universitäre Krankenhaus in Göttingen und das Regionskrankenhaus für Südniedersachsen mit 37 500 ambulanten und 18 400 stationären Patienten pro Jahr.

1995 übernahm Weende vom Landkreis Göttingen bereits das Krankenhaus an der Lieth in Lenglern mit den Abteilungen Pneumologie und Beatmungsmedizin/Schlaflabor.

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