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Wahlbeteiligung zur Landtagswahl 2013: Briefwahl läuft schleppend

Niedersachsen Wahlbeteiligung zur Landtagswahl 2013: Briefwahl läuft schleppend

Als die Südniedersachsen vor fünf Jahren ihre Stimmen zur damaligen Landtagswahl abgeben konnten, lag die Wahlbeteiligung unter 60 Prozent – teilweise sogar unter 55 Prozent. In diesem Jahr wird sie vermutlich nicht viel höher zu liegen. Das lässt sich zumindest aus der bisherigen Briefwahl ableiten.

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Quelle: Steffen/dpa (Symbolbild)

Göttingen. Sie läuft nach Angaben der kommunalen Wahlbüros und Wahlleiter schleppend an. Am nächsten Sonntag wählen die Niedersachsen ein neues Landesparlament . Teilweise schon seit Weihnachten können Berechtigte ihre Stimme vorab per Brief abgeben – wenn sie am 20. Januar verhindert sind.

Gerade einmal zwei Prozent der 128 350 Wahlberechtigten aus den Göttinger Umland-Wahlkreisen 15 (Duderstadt) und 16 (Münden) haben nach Angaben der Göttinger Kreisverwaltung bis vergangenem Wochenende ihre Stimme per Brief abgegeben. Für den Wahlkreis 17 (Göttingen-Stadt) hatte das Göttinger Wahlbüro bis vergangenen Donnerstag 5400 Briefwahlunterlagen ausgestellt .

Das sind nach Angaben des Fachbereiches Statistik und Wahlen sechs Prozent der berechtigten Wähler – gerade 0,7 Prozentpunkte mehr als zum gleichen Zeitpunkt vor dem Wahlsonntag im Jahr 2008. In Göttingen  können etwa 90 000 Bürger ihre Stimme abgeben.

Bei der Briefwahl können Berechtigte ihre Stimme vor ab in Briefwahlbüros abgeben, die sich meistens in den Rathäusern befinden. Über die Öffnungszeiten informieren die Verwaltungen auch im Internet. Zur Briefwahl sollte möglichst die Wahlbenachrichtigungskarte und ein Ausweis vorgelegt werden.

Für eine echte Briefwahl auf dem Postweg inklusive Antragstellung dürfte die Zeit jetzt zu knapp sein, wenn der ausgefüllte Stimmzettel noch rechtzeitig ankommen soll. Am nächsten Sonntag bestimmen die Niedersachsen mit einer Erststimme (Wahl eines Kandidaten) und ihrer Zweitstimme (für eine Partei), wer in den nächsten fünf Jahren das Land regiert.

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