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„Viel ist gelungen“

Wahlkampfauftakt des Bundestagskandidaten Thomas Oppermann „Viel ist gelungen“

Der Tag im politischen Göttingen begann ruhig, fast gelassen – auch bei der SPD. Bis die Nachricht aus Hannover eintraf, dass die Abgeordnete Elke Twesten (bis dato Grüne) zur CDU wechselt. Damit ist die Einstimmenmehrheit von Rot-Grün in Hannover verloren gegangen und auch der SPD-Bundestagskandidat Thomas Oppermann geriet ins Rotieren.

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Thomas Oppermann vor dem SPD-Parteihaus in Göttingen.

Quelle: Richter

Göttingen. Bevor die Meldung aus Hannover nach Göttingen schwappte, stellte Oppermann im Göttinger SPD-Haus in der Nikolaistraße bei seinem Wahlkampfauftakt klar: „Es sind noch 50 Tage bis zur Bundestagswahl und mein Ziel ist es, den Wahlkreis 52 zu gewinnen.“ Er rechnet sich gute Chancen aus, schließlich habe er ja seit 2005 das Göttinger Direktmandat immer für sich entscheiden können. Zudem sei im „Wahlkreis einiges gelungen“. Oppermann zählt Millionenbeträge auf, die nach Südniedersachsen geflossen seien, die er persönlich „eingefädelt“ habe. Er spricht unter anderem von Geldern für das Forum Wissen, das Kunstquartier oder die Schwimmhalle in Duderstadt. „Ich freue mich, dass so viel gelungen ist“, sagt Oppermann, der sich auch für die kommende Wahlperiode wieder viel vorgenommen hat. „Ich möchte die Universität bei der Exzellenz-Initiative unterstützen und ein Fraunhofer-Institut für neuro-degenerative Erkrankungen nach Göttingen holen“, sagt Oppermann. Alle Schulen in Stadt und Landkreis sollten komplett saniert und digital zeitgemäß ausgestattet werden. Schnelles Internet von Adelebsen bis Zorge sei besonders wichtig für die Region, ganz besonders für den ländlichen Raum.

Der Wahlkampf wird Oppermann, er ist ja auch Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag, heftig fordern. „Da stehen bis zum Wahltag am 24. September allein 40 Termine bundesweit an“, sagt Oppermann. In der kommenden Woche reist er wahlkämpfend drei Tage durch Niedersachsen, mindestens drei Fernsehauftritte sind bis zum Wahltag eingeplant. „Ich möchte mit den Bürgern in Kontakt kommen“, sagt Oppermann. Für Südniedersachsen stehen „Nachbarschaftstreffen im Garten“ mit Kaffee und Kuchen im gesamten Wahlkreis auf dem Programm. Oppermann freut sich über die tatkräftige Unterstützung von Jusos. Gemeinsam soll mit Programm-Themen wie „vereinigtes Europa“, das Steuerkonzept und die Rente, das Abschaffen von Kitagebühren und Bildungskosten der Wahlkampf gestaltet und die Wähler überzeugt werden. „Die CDU hat kein richtiges Programm“, sagt Oppermann. Bundeskanzlerin Angela Merkel habe durchaus ihre Verdienste. „Aber sie hat keinen Plan für die Zukunft.“

Dann kam die Meldung aus Hannover, die die Wahlkampf-Planungen, nicht nur bei den Sozialdemokraten, über den Haufen wirft – denn schließlich wird auch der Landtag bald neu gewählt.

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