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Warm, trocken und viel Sonnenschein

Jahresbilanz des Wetterdienstes Warm, trocken und viel Sonnenschein

Das Jahr 2012 geht als zu warm, zu trocken und zu sonnig in die Statistik des deutschen Wetterdienstes ein. „Mit einer Mitteltemperatur von 9,4 Grad lag es ein Grad über dem langjährigen Mittel“, sagt Harald Frischtatzky von der DWD-Wetterwarte in Geismar. Damit ist es aber um 0,4 Grad kühler als das Jahr 2011.

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Quelle: Vetter

Göttingen. Mit seiner Wärmebilanz ist das Jahr 2012 keine Ausnahme: „In den vergangenen 25 Jahren waren nur drei Jahre zu kalt, nämlich 1987, 1996 und 2010“, sagt Matthias Hans, Chef der Wetterwarte. Auch wenn viele Göttinger den Sommer in ihrer Stadt als verregnet in Erinnerung haben (der Juli und der August waren deutlich zu nass): Der Jahresmittelwert liegt leicht unter dem Durchschnitt. „Insgesamt fielen rund 623 Liter, der langjährige Durchschnitt liegt bei 645 Litern“, so Frischtatzky.

Knapp über dem Durchschnitt lag auch die Sonnenscheindauer. Mit 1496 Stunden schien die Sonne 73 Stunden länger als üblich. Vor allem der Januar (125 Prozent), der März (150 Prozent) und der  August (124 Prozent des Mittelwertes) trieben den Wert nach oben. Als wärmster Tag des Jahres  steht der 19. August in der Liste des DWD, damals stieg die Temperatur auf 35,2 Grad. Kältester Tag war der 7. Februar,  mit dem Tiefstwert 19,5 Grad. Recht durchschnittlich auch die Zahl der Dauerfrost-Tage: Es waren 21, üblich sind 20. Heiße Tage über 30 Grad gab es fünf – das entspricht genau dem Durchschnitt.

Dezember Wetter
Der letzte Monat im Jahr 2021 war laut DWD zu warm, zu nass und zu sonnenscheinarm. Mit einer Durchschnittstemperatur von 2,6 Grad war der Dezember 2012 rund 1,2 Grad wärmer als die langjährige Dezembertemperatur. Er war damit der neunte zu warme Monat in 2012. „Bis zum 13. war es in Göttingen noch frostig, am 8. fiel die Temperatur unter minus acht Grad“, so der DWD. Von da an ging es mild und regnerisch zu. Statt der mittleren 59 fielen 60 Liter Niederschlag, die Sonne ließ sich selten blicken. Mit 25 Stunden wurden an der Wetterwarte Geismar nur 75 Prozent des Mittelwertes erreicht. Nicht mehr ganz so mild und trüb geht es im neuen Jahr weiter. „Zweistellige Temperaturwerte werden in den nächsten Tagen aber wohl nicht  mehr erreicht“, sagt Matthias Hans von der Wetterwarte in Geismar.  
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