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Warnstreiks treffen Göttingen und Northeim

Busverkehr eingeschränkt, Kitas geschlossen, große Demo Warnstreiks treffen Göttingen und Northeim

Mit Warnstreiks machen die Gewerkschaften in Niedersachsen vor der Fortsetzung der Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst Druck. Auch Göttingen und Northeim sind von Aktionen betroffen. In Göttingen beteiligten sich am Vormittag etwa 600 Menschen an einer Demonstration.

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600 Teilnehmer: Demonstration in der Göttinger Innenstadt am Mittwochvormittag.

Quelle: Vetter

Kurz vor der zweiten Runde der Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst haben die Warnstreiks in Niedersachsen ihren Höhepunkt erreicht: Getroffen von den Arbeitsniederlegungen wurden am Mittwoch vor allem die Menschen in Hannover, Göttingen und Northeim.

In Göttingen und Northeim waren städtische Kitas betroffen, der Busverkehr in Göttingen wurde stark eingeschränkt. Vereinzelt reagierten Kunden genervt auf Verzögerungen und Ausfälle ganzer Buslinien. Ein Notfahrplan ist aber eingerichtet. Infos dazu gibt es im Internet unter www.goevb.de und an den Fahrgastinformationen vor Ort

Rund 600 Teilnehmer gab es nach Verdi-Angaben bei einer Kundgebung in Göttingen. In den Landkreisen Göttingen und Northeim sind auch die Sparkassen von den Warnstreiks betroffen.

Wie von der Göttinger Stadtverwaltung angekündigt, blieben sechs von 15 städtischen Kitas (Gartenstraße, Insterburger Weg, Rosdorfer Weg, Grone, Esebeck, Elisabeth-Heimpel-Haus) am Mittwoch geschlossen.

Die Göttinger Entsorgungsbetriebe (GEB) rechnen für heute nicht mit wesentlichen Einschränkungen bei der Müllabfuhr. „Wir gehen davon aus, dass wir unseren Dienst besetzt bekommen“, erklärt GEB-Leiter Dirk Brandenburg. Falls es doch zu Ausfällen komme, werde die Abfuhr am Sonnabend nachgeholt.

Der Streik werde „nicht zur Schließung von Fachbereichen oder –diensten führen, schon gar nicht von Organisationseinheiten mit Publikumsverkehr“, erklärt Göttingens Stadt-Sprecher Detlef Johannson. Der Dienst vor allem im Neuen Rathaus solle aufrechterhalten werden, „auch wenn kurzfristig Wartezeiten nicht ausgeschlossen werden können“.

Außer in Niedersachsen gab es Warnstreiks auch in weiten Teilen Hessens und in mehreren Städten Thüringens. Die Aktionen sollen vor der zweiten Verhandlungsrunde an diesem Donnerstag und Freitag in Potsdam noch einmal den Druck verschärfen. Die Gewerkschaften fordern für die rund 2,1 Millionen Beschäftigte des Bundes und der Kommunen pauschal 100 Euro mehr und zusätzlich noch eine Lohnsteigerung von 3,5 Prozent. Die Arbeitgeber haben bisher kein Angebot vorgelegt.

dpa/afu/us

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Frank Bsirske in Hannover

Nachdem die Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst am Freitag vertagt wurden, ruft die Gewerkschaft Verdi für Dienstag, 25. März, wieder zum Warnstreik auf. Im Busverkehr in Göttingen komme es wieder zu Einschränkungen, auch in den städtischen Kindertagesstätten in Göttingen und Northeim werde die Arbeit niedergelegt, kündigt Verdi an.

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