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Wasserbomben auf Auto und Busse

Scheiben zerstört Wasserbomben auf Auto und Busse

Mit Wasserbomben und vermutlich Murmeln haben Unbekannte in Göttingen Autos und Busse beschädigt. Die Fahrzeuge wurden während der Fahrt beworfen, zeitweise offenbar aus einem Hochhaus. Die Polizei verdächtigt nach ersten Ermittlungen zwei Männer und eine Frau.

Zwei beschädigte Busse und ein Auto wurden der Polizei bisher gemeldet, die Spuren aber deuten auf weitere Taten hin: Mehrere Plastiktüten, Wasserlachen und Murmeln hat die Polizei nach ihren Angaben am Freitagabend auf der Groner Landstraße entdeckt. Zuvor hatten sich in der Zeit von 18.53 Uhr bis 19.55 Uhr zunächst eine Autofahrerin und dann zwei Busfahrer bei der Polizei gemeldet. Die Audi-Fahrerin gab an, dass ihr Wagen während der Fahrt auf der Groner Landstraße "von einer Wasserbombe mit irgendwelchen Gegenständen drin" getroffen und beschädigt worden sei. Fast zeitgleich meldete die Busfunkzentrale, das zwei Linienbusse beworfen worden seien. Folge: eine leicht beschädigte Frontscheibe und eine Seitenscheibe, die ausgetauscht werden musste. Den Schaden an den Bussen beziffert die Polizei mit 3500 Euro, an dem Auto mit 700 Euro.

Nach Hinweisen eines Zeugen durchsuchte die Polizei Wohnungen im 11. Stock eines Hauses an der Straße. Dabei seien drei Tatverdächtige ermittelt worden, die eine Beteiligung aber abgestritten hätten. Die beiden Männer im Alter von 19 und 20 Jahren sowie eine 18-jährige Frau mussten zunächst mit auf eine Polizeiwache, konnten anschließend aber nach Hause gehen. Weitere Zeugenhinweise nimmt die Polizei unter Telefon 0551/4911013 auf.

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